13723.jpg

Harting stellt zur SPS/IPC/Drives 2009 in Nürnberg ein Installationskonzept für die Datennetzwerkverkabelung vor, das auf einer Montagetechnik basiert, die den bekannten Ablauf der Kabelkonfektionierung vor Ort nach Herstelleraussagen revolutionieren soll. Das Datenkabel wird zuerst mit einem Kabelabschluss versehen, bevor Datenstecker in Form eines RJ45 oder M12 aufgerastet werden können. Damit entsteht eine definierte und prüfbare Datenübertragungsstrecke – der Link vor dem Link – Hartings so genannter Prelink.

Durch einfaches Aufrasten der Steckerkomponenten aus dem Prelink-Sortiment entsteht anschließend der Standard-konforme Link nach ISO/IEC 11801 bzw. EN 50173. Das Installationskonzept vereinfacht die Verkabelung, spart Installationszeit, reduziert mögliche Fehler bei der Montage und erlaubt Erweiterungen und Umbauten ohne große Beeinträchtigung des laufenden Betriebs.

Prelink ist für den Einsatz unterschiedlicher Steckgesichter, wie RJ45 in IP 20, RJ45 Push-Pull in IP65/67 oder M12, ausgelegt und eröffnet dem Anwender damit vielfältige Möglichkeiten. Die Entscheidung, welches Steckgesicht zum Einsatz kommt, läßt sich kurzfristig vor Ort in Abhängigkeit von den Gegebenheiten und Anforderungen der Applikation treffen. Planung und Bevorratung von Verkabelungskomponenten werden so vereinfacht und reduziert. Mit Prelink kann der Kunde seine individuelle Verkabelung realisieren – und erhält immer einen standardkonformen Link.

Das Konzept von Prelink sieht Komponenten für die Übertragung von 10-Gigabit-Ethernet vor. Damit ist Prelink eine Investition in die Zukunft, die alle gängigen Netzwerkprotokolle mit 10/100/1000 MBit/sek. und zusätzlich auch zukünftige Datenraten mit bis zu 10 Gigabit/sek. unterstützt. Der Prelink ist speziell für den Einsatz in Industrie- und Zweckgebäuden konzipiert, wird aber auch Einzug in die Anlagenverkabelung finden und eignet sich dazu, bestehende Netzwerkinfrastrukturen zum Beispiel im Office Bereich auszubauen und zu erweitern.