Quelle: Katharina Stögmüller

Quelle: Katharina Stögmüller

Mit der Realisierung des Projektes „Einsatz innovativer Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz“ ist es dem österreichischen Leiterplattenhersteller Häusermann (www.haeusermann.at) gelungen, die CO2-Emissionen um mehr als 350 t pro Jahr zu senken. Von diesem Erfolg beeindruckt, wählte die Jury das Projekt aus 80 Einreichungen zur Prämierung aus. Am 4. Februar wurde das Unternehmen im Palais Ferstl in Wien mit einer Nominierung zum Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologie ausgezeichnet. Die Urkunde wurde von Christine Marek, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend an Erich Weisskopf, den Leiter des Projektes überreicht (Im Bild: Staatssekretärin Christine Marek und Erich Weisskopf).

 „Die Auszeichnung beweist, dass wir einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und dass unsere Verantwortung für Klimaschutz und Gesellschaft Anerkennung findet“, freut sich Geschäftsführer Mag. Christoph Jarisch. Dass das europäische High-Tech-Unternehmen trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten in den letzten beiden Jahren 300 000 € in das Projekt investiert hat und für 2010 bereits weitere Maßnahmen in Umsetzung sind, unterstreicht die Bedeutung des Umweltschutzes bei Häusermann. „Um das Projektziel, die nachhaltige Senkung von CO2-Emissionen zu erreichen, haben wir eine Vielzahl von Maßnahmen gesetzt“, so der verantwortliche Projektleiter, Erich Weisskopf. „Es ist uns gelungen, eine Reihe von Produktionsanlagen so umzurüsten, dass sie nicht mehr im Dauerbetrieb, sondern bedarfs- und leistungsabhängig arbeiten. Eine Wärmerückgewinnungsanlage ermöglicht das Beheizen von Bädern und Räumen mit Abwärme, die an den Druckluftkompressoren entsteht. Außerdem haben wir bestehende Kühlsysteme modifiziert. Sie verbrauchen bei gleichbleibender Kühllast nur noch 40% der ursprünglich benötigten Energie.

Wir konnten auch mit einigen simplen Maßnahmen große Effekte zu erreichen. Zum Beispiel haben wir Leuchtstofflampen aus jenen Bereichen entfernt, die zu intensiv beleuchtet waren und wo Lüftungs-, Klima und Kälteanlagen rund um die Uhr gelaufen sind, sorgen Bewegungsmelder dafür, dass Energie nur dann verbraucht wird, wenn tatsächlich Personal in den Räumen ist.“