Beim Thema Industrie 4.0 wird es auf der Messe nicht nur um Technologien gehen, sondern auch um daraus resultierende  Geschäftsmodelle wie ‚Predictive Maintenance‘. Mit der vorausschauenden Wartung setzen Maschinen- und Anlagenbauer auf Sensoren, mit deren Hilfe Maschinen selbstständig melden, dass sie gewartet werden müssen. Anhand dieser Daten kann der Anlagenhersteller dem Betreiber frühzeitig Wartungsleistungen anbieten und so sein Servicegeschäft ausbauen. Auf der eigens errichteten Sonderfläche ‚Predictive Maintenance 4.0‘ zeigt die Hannover Messe Anwendungsbeispiele.

Partnerland USA

In diesem Jahr Partnerland der Hannover Messe: die USA.

In diesem Jahr Partnerland der Hannover Messe: die USA. Deutsche Messe

Schubkraft verspricht außerdem das Partnerland USA, dessen Präsident Barack Obama die Messe am 24. April gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet. Rund 250 US-amerikanische Unternehmen wie General Electric, Honeywell, Eaton, Molex, Microsoft, AT&T oder IBM zeigen ihre Lösungen für die vernetzte Industrie.  Zudem wird sich erstmals das in den USA gegründete Industrial Internet Consortium (IIC) mit einer Sonderfläche auf der Hannover Messe präsentieren.

Intelligente Energiesysteme

Auch Besucher aus der Energiewirtschaft kommen nicht zu kurz. „Unter dem Schlagwort ‚Integrated Energy‘ stehen auf der Hannover Messe Lösungen für die Vernetzung der gesamten Energiekette im Mittelpunkt – von der Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Speicherung bis hin zu alternativen Mobilitätslösungen“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. So präsentiert die Messe auf einer Demonstrationsfläche ein interaktives Modell des Energiesystems der Zukunft, bei dem die Besucher erleben können, wie die Technologien im Zusammenspiel funktionieren und „ wie eine sichere und wettbewerbsfähige Energieversorgung künftig aussehen kann“, so Köckler.