Die MicroNova AG hat einen Hardware-in-the-Loop-Simulator (HiL) zum Test von Steuergeräten für Lithium-Ionen-Akkus entwickelt.

Die MicroNova AG hat einen Hardware-in-the-Loop-Simulator (HiL) zum Test von Steuergeräten für Lithium-Ionen-Akkus entwickelt.

Einen Hardware-in-the-Loop-Simulator (HiL) zum Test von Steuergeräten für Lithium-Ionen-Akkus hat die MicroNova AG entwickelt. Das System aus der NovaSim4Hybrid-Familie ist in der Lage, sowohl Einzelzellen als auch Zellenstapel zu simulieren. Der Simulator ermöglicht es der Automotive-Industrie, der steigenden Nachfrage nach Hybrid-Komponenten begegnen zu können.

Gleichzeitig senkt das HiL-Verfahren die Kosten für die Tests, da der Einsatz realer Komponenten zu Testzwecken überflüssig wird – gerade in Krisenzeiten ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Testingenieure können mit NovaSim4Hybrid Zellen in Echtzeit simulieren und damit Algorithmen zur Zell-Balancierung untersuchen.

Derartige Tests sind mit realen Akkus nicht möglich, da sich Toleranzen von echten Zellen nur unzureichend simulieren lassen. Auch Fehlerszenarien können nur schwer mit realen Zellen simuliert werden. In einem NovaSim HiL-System bilden galvanisch getrennte Netzteile die Zellenspannungen nach. Jede Zelle wird separat durch das Echtzeitsystem angesteuert. Um ganze Batterieblöcke zu simulieren, werden die Netzteile in Serie geschaltet. Diese besitzen neben der erforderlichen Genauigkeit eine hohe Zeitkonstanz und Auflösung.

Neben den Tests für Einzelzellen und Zellenstapeln simuliert das System zudem dynamische Vorgänge und ermöglicht die Einbindung von Simulationsmodellen. Außerdem kann NovaSim4Hybrid übliche Testumfänge wie die Simulation von CAN-, LIN- oder FlexRay-Bussen abdecken. Ebenso sind die Simulation von Standard-Sensoren und die Rückmessung von Standard-Aktoren möglich.

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