Der Vorstand von Harting blickt optimistisch in die Zukunft: Philip Harting, Vorstand Connectivity & Networks und persönlich haftender Gesellschafter; Torsten Ratzmann, Vorstand Produktion und Logistik; Dr. Michael Pütz; Vorstand Personal, Werksanlagen un

Der Vorstand von Harting blickt optimistisch in die Zukunft: Philip Harting, Vorstand Connectivity & Networks und persönlich haftender Gesellschafter; Torsten Ratzmann, Vorstand Produktion und Logistik; Dr. Michael Pütz; Vorstand Personal, Werksanlagen un

„Wir sind sehr zufrieden. Das ist ein Ergebnis, das wir im letzten Jahr angekündigt hatten. Wir haben also geliefert“, sagte Philip Harting, Vorstand Connectivity & Networks und persönlich haftender Gesellschafter. Anfang Dezember 2013 hatte der Harting-Vorstand einen Umsatz von über 500 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2013/14 angekündigt.

In Asien stieg der Umsatz um 40 % auf 126 Millionen Euro. In Europa ohne Deutschland und dem Nahen Osten (EMEA) gab es lediglich ein Umsatzplus von 0,4 % auf 175 Millionen Euro. In Deutschland konnte das Unternehmen um 11 % auf 194 Millionen Euro zulegen. In Americas verbuchten die Espelkamper  ein Plus von 13 % auf 52 Millionen Euro. Gut zwei Drittel des Gesamtumsatzes (64 %) erzielte Harting im Ausland. „Ganz besonders richten wir den Fokus auf die asiatischen Wachstumsmärkte, und dort vor allem auf China“, sagte Philip Harting. Angesichts dieser Wachstumsperspektiven hat Harting neue Produktionsstätten in China, Brasilien und Rumänien aufgebaut. „Diese Länder haben ein enormes Zukunftspotenzial. Wir wollen Schritt für Schritt unser weltweites Produktionsnetzwerk ausbauen“, ergänzte Torsten Ratzmann, Vorstand Logistik und Produktion.

Im vergangenen Geschäftsjahr haben alle Gesellschaften eine  positive Entwicklung genommen. Insgesamt zeigte sich Philip Harting für die weitere Entwicklung optimistisch. „Wir rechnen für das neue Geschäftsjahr nur mit einem leichten einstelligen Wachstum“, erklärte Philip F. W. Harting. Als Grund nannte er das weltweit schwächere Wachstum, die nachlassende Wachstumsdynamik in China sowie geopolitische Risiken. In diesem Zusammenhang verwies er auf den Russland-Ukraine-Konflikt und den IS-Terror im Nahen und Mittleren Osten.

Bekenntnis zum Standort in Deutschland

Harting bekennt sich zu den Standorten Espelkamp, Rahden und Minden. „Wir investieren hier vor Ort, denn wir fühlen uns der Region verpflichtet. Das sichert die bestehenden Arbeitsplätze“, unterstrich Maresa Harting-Hertz, Vorstand für Finanzen und Einkauf und persönlich haftende Gesellschafterin. Die Gesamtinvestitionen hatten im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Volumen von rund 44 Millionen Euro. Im Zentrum der Investitionen stand das Harting Qualitäts- und Technologiezentrum (HQT), das im Juni 2014 feierlich eingeweiht wurde. Auch die Planungen für ein neues Logistikzentrum kommen gut voran. Im Frühjahr 2015 sollen die Bauarbeiten beginnen und im Laufe des Jahres 2017 soll das Gebäude bezogen werden. „Mit dem Bau wollen wir die Lagerkapazität und den Durchsatz der Produkte erhöhen“, unterstrich Philip Harting.

Weltweit 233 neue Jobs geschaffen

Positiv entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auch die Personalzahlen. Die Anzahl der Mitarbeitenden einschließlich der Auszubildenden lag am Ende des Geschäftsjahres weltweit bei 4.048. Innerhalb von zwölf Monaten hat das Unternehmen 233 neue Jobs geschaffen. Von diesen 233 Stellen entfielen 149 (plus 7,1 %) auf das Inland und 84 (plus 4,9 %) auf das Ausland. An den drei Standorten im Kreis Minden Lübbecke (Espelkamp, Rahden und Minden) beschäftigte das Unternehmen zum 30. September 2014 insgesamt 2.251 (Vorjahr: 2.102) Mitarbeitende.