Harting-Vorstandsvorsitzender Philip Harting (l.) und Stefan Olding, Geschäftsführer Harting.

Harting-Vorstandsvorsitzender Philip Harting (l.) und Stefan Olding, Geschäftsführer Harting. Redaktion IEE

Unter den Namen Captain ix, Miss M8ty und Tw1ster präsentierte Harting ein Trio miniaturisierter Highspeed-Ethernet-Steckverbinder. Ihre Stärken: Obwohl sie kleiner als bisherige Steckverbinder sind, sind sie robuster und gleichzeitig leistungsfähiger. Captain ix, genauer der Steckverbinder ix Industrial, könnte nach Meinung von Ralf Klein, Geschäftsführer Harting Electronics, zum neuen Standard werden und „als zukunftssichere Schnittstelle den RJ45 langfristig ersetzen“. Hinsichtlich der Bauform bietet er 70 % Platzersparnis. Man darf also gespannt bleiben.

Für CAN-Netzwerke hat Harting das Bussystem Han-Modular ID Modul entwickelt. Damit lassen sich maschinennahe Komponenten mit wenig Aufwand identifizieren und ins Fertigungs-Netzwerk integrieren. Gespeichert werden können beispielsweise der Revisionsstand eines Antriebs und dessen Parameter. Das CAN ID-Modul unterstützt das standardisierte DS301-Kommunikationsprofil der CAN in Automation. Außerdem plant Harting ein ID-Modul für Netze, die auf Industrial Ethernet basieren sowie eine integrierte Sensorik und Media-Konverter im modularen Steckverbinder.

Steckverbinder mit Klick

Bei dem Han-Modular-Baukastensystem ist der Gelenkrahmen ergänzt worden. Eine zusätzliche Edelstahlfeder hält den Rahmen in offener und geschlossener Position zusammen und ermöglicht laut Uwe Gräff, Geschäftsführer Harting Electric, Harting Electronics und Harting IT Software Development, ein „einfaches Handling“. Denn: Beim Schließen der Rahmen werden die Module automatisch zentriert. Ein deutlich hörbares Klick zeigt außerdem an, dass der Rahmen nach Verrasten sicher zusammenhält. Das bisherige Fixierungselement entfällt.

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Das Bussystem Han-Modular ID Modul stellt sicher, dass CAN-Netzwerke auch unter rauen Bedingungen funktionieren.
Und es hat Klick gemacht: Eine am Gelenk angebrachte Kontur sorgt beim Han-Modular-Baukastensystem jetzt dafür, dass beim Verrasten ein hörbares Klick erzeugt wird.
Der Steckverbinder Han Q 1/0 Axialschub Protected ermöglicht die Übertragung von Strömen über 100 A in der Form eines 3-A-Gehäuses.
Schmutz ist häufig ein Problem für optische Steckverbinder. Nicht für den Pushpull SFP XS.

Ist der Bauraum begrenzt, helfen die einpoligen Steckverbinder Han Q 1/0 Axialschraub Protected. Der Steckverbinder überträgt Ströme über 100 A in der schmalen Form eines 3-A-Gehäuses. Die Besonderheit ist der gewinkelte Stift-Kontakt: Der Kontakt wird rechtwinklig aus der Applikation herausgeführt und bildet einen vergleichsweise flachen Aufbau. Die Kontaktierung auf der Anschlussseite wird durch eine Kontaktbuchse hergestellt  und nicht, wie sonst üblich, über Kabel.

Bei optischen Steckverbindern ist nun der PushPull SFP XS erhältlich, der einen vormontierten Transceiver enthält.  Das heißt: Optisch übertragen, elektrisch stecken. Die optische Verbindung braucht nicht geöffnet werden. Die Kontaktflächen zum Transreceiver können nicht verschmutzen. So wird ein einwandfreies Signal ermöglicht.