In den klassischen Bearbeitungsabläufen steckt noch viel  Verbesserungspotenzial.

In den klassischen Bearbeitungsabläufen steckt noch viel Verbesserungspotenzial. Trumpf

Die Industrieproduktion befindet sich momentan in einem einschneidenden Entwicklungsprozess – Industrie 4.0, vernetzte Fertigung, intelligente Prozessketten und Digitalisierung sind hier die Schlagworte. Die digitale Fabrik soll auch in der Blechbearbeitung künftig weitaus effektivere und flexiblere Lösungen ermöglichen, als das bis vor Kurzem noch denkbar gewesen wäre. Denn die größten Entwicklungspotenziale hinsichtlich der Produktivität werden im Zusammenspiel von Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung gesehen.

Ende September hat sich eine Allianz kleinerer und mittelständischer Maschinenbauer formiert, die kooperativ und auf Augenhöhe diese Potenziale im Sinne der Anwender heben will. Im Kern geht es darum, gemeinsam einen verbindlichen und operationalisierbaren Standard für eine vernetzte Fertigung 4.0 zu definieren, der für gemeinsame Projekte eine belastbare Grundlage bietet. „Wir sehen die Chance, auf diese Weise unseren Wettbewerbsvorsprung gegenüber dem außereuropäischen Maschinen- und Anlagenbau weiter auszubauen“, sagte Igor Mikulina, Geschäftsführer von Microstep Europa auf der Gründungsveranstaltung Ende September in Bad Wörishofen.