Der Messtechnikhersteller BMC Messsysteme bietet die 5B-Messumformer in drei Ausführungen an.

Der Messtechnikhersteller BMC Messsysteme bietet die 5B-Messumformer in drei Ausführungen an.BMC Messsysteme

Die 5B-Messverstärker der MA-Serie von BMC Messsysteme verfügen über eine dreifache galvanische Trennung zwischen Messsignal, PC-Messsystem und Versorgung. Dies bietet maximale Störsicherheit für das Messsignal und maximalen Schutz für die Messanlage. Die Messverstärker besitzen eine Speisespannung für Sensoren sowie verschiedene Messbereiche und Filtereckfrequenzen, die über DIP-Schalter am Modul eingestellt werden. Potentiometer ermöglichen die Kalibrierung von Offset und Gain.

Die Messumformer sind in drei Ausführungen erhältlich: Mit dem MA-U für Spannungsmessungen mit hoher Bandbreite (50 kHz) lassen sich auch kleinste Peaks in kleinen Signalen entdecken. Die vielen einstellbaren Messbereiche des MA-UI ermöglichen eine optimale Anpassung an Spannungs- und Stromsignale. Mit dem universalen Messverstärker MA-UNI können neben Spannung und Strom weitere physikalische Größen erfasst werden, zum Beispiel Widerstand, Temperatur, DMS oder LVDT. Verschiedenste Anwendungen sind durch Umlegen von DIP-Schaltern möglich, ohne den Erwerb eines anderen Messverstärkers zu erfordern.

Hintergrund

In der Messtechnik wird nicht einfach nur gemessen. Damit Messdaten aussagekräftig sind, ist die Qualität vom Messaufbau entscheidend. Dieser kann durch die folgenden Punkte wesentlich verbessert werden:

  • Masseschleifen vermeiden: Haben Messsignal, Messsystem, PC und Versorgung einen unterschiedlichen Massebezug, fließt ein Ausgleichstrom. Im harmlosesten Fall verfälscht dies nur das Signal. Oft ist die fehlende Trennung von Potentialen jedoch die Ursache für die Zerstörung der Messanlage. Isolation ist hier die geeignete Maßnahme.
  • Gleichtaktspannungen unterdrücken: Ein häufiger Irrtum ist die Annahme, dass differenzielle Messungen die Lösung sind für störungsfreie Messergebnisse. In diesem Fall wird „nur“ der Spannungsunterschied zwischen zwei Analoganschlüssen gemessen. Eine statische oder dynamische Anhebung des Potentials der eigentlichen Signalspannung – die so genannte Gleichtaktspannung – addiert sich zum Messsignal. Dabei kann die zulässige Eingangsspannung des Messsystems schnell überschritten werden.
    Beim Test einer Batterie wird zum Beispiel die (Klein-) Spannung jeder einzelnen Zelle gemessen. Werden die Gleichtaktspannungen, die durch die restlichen Zellen der Batterie erzeugt werden, jedoch nicht abgetrennt, können diese das Messsignal völlig unbrauchbar machen oder eine ernsthafte Gefahr für das Messsystem sein. Auch in diesem Fall ist galvanische Trennung beziehungsweise Isolation der Weg.
  • Signalkonditionierung: Sensoren liefern oft Signale im Millivoltbereich. Das Vorschalten eines Messverstärkers ermöglicht die optimale Anpassung eines Signals auf den vollen Eingangsbereich eines Messsystems, so dass die Möglichkeiten des Systems voll genutzt und kleinste Signalunterschiede erkannt werden können.

Durch den Einsatz eines isolierenden Messverstärkers werden diese Anforderungen erfüllt.