Leichtgewicht voller österreichischer High-Tech: Der Camcopter S-10.

Leichtgewicht voller österreichischer High-Tech: Der Camcopter S-10.

Eine österreichische Kooperation im Bereich Luftraumüberwachung ist der Camcopter S-100. Entwickelt vom Wiener Drohnen-Spezialisten Schiebel kann er ohne Piste starten und landen, in enge Täler einfliegen, sich stationär im Luftraum aufhalten und auch bei starkem Wind sicher landen. Der Camcopter besteht zum Großteil aus Kohlefaser- und Titankomponenten; die dadurch erreichte Gewichtsreduktion erweitert den Aktionsradius.
Die Antennen-Experten von Pidso statten den unbemannten Helikopter mit ihren Leichtgewichts-Antennen aus. Die Zusammenarbeit umfasst derzeit eine optimierte Horn- und eine Tail-Antenne für den Camcopter sowie die dazugehörende Tracker-Bodenstation. Hierbei spielt die Gewichtsreduktion der Antennen von bis zu 40 Prozent gegenüber ähnlichen Modellen eine entscheidende Rolle. Die Vorteile reichen von längeren Flugzeiten bis hin zum Transport von größeren Nutzlasten.
„Es freut uns sehr, für so ein weltweit erfolgreich agierendes Unternehmen wie Schiebel und seinen Camcopter S-100 als Kooperationspartner und Zulieferer tätig zu sein“, erklärt Pidso-Geschäftsführer Dr. Christoph Kienmayer. Mag. Gerhard Peller, CEO von Schiebel, ergänzt: „Der Camcopter als High-Tech-Produkt verlangt nach speziellen und komplexen Lösungen. Durch Pidso haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der es uns ermöglicht, rasch auf kundenspezifische Anforderungen einzugehen.“ Mögliche Einsatzgebiete der Drohne umfassen die Überwachung zu Land und auf See, gefahrlose Minensuche aus der Luft, Rettungseinsätze bei Waldbränden und anderen Katastrophen, die Suche nach vermissten Personen, Überwachung von Pipelines, Wasser-, Strom- und Kommunikationsleitungen oder auch von großen Betriebsgeländen sowie wissenschaftliche Messungen und Filmaufnahmen. „Es ist ein erklärtes Ziel von Pidso, die Zusammenarbeit mit Schiebel auf längerfristige Beine zu stellen und weitere Projekte gemeinsam umzusetzen“, betont Pidso-Geschäftsführer Kienmayer. (stu)