Doceram stellt keramische Komponenten für die Elektronikproduktion vor, zum Beispiel hochbeanspruchte Prüfstecker zur 100%-Prüfung von elektronischen Baugruppen.

Doceram stellt keramische Komponenten für die Elektronikproduktion vor, zum Beispiel hochbeanspruchte Prüfstecker zur 100%-Prüfung von elektronischen Baugruppen.Doceram

Darüber hinaus stellt das Unternehmen Aufnahme- und Positionierstifte für Leiterplatten in Bestückungsautomaten oder Testeinrichtungen her, die ein exaktes Positionieren der Baugruppen ermöglichen. Damit schaffen die Keramikkomponenten eine wichtige Voraussetzung für eine gleichbleibend hohe Bauteilqualität und für minimale Stillstandszeiten an den Produktions- und Prüfeinrichtungen. Welcher Keramikwerkstoff dabei zum Einsatz kommt, hängt vom Einsatzfall beziehungsweise vom gewünschten Eigenschaftsprofil ab. Die Positionier- und Aufnahmestifte sowie die Leiterplattenaufnahmen und Greifer sind meistens aus der blauen Hochleistungskeramik Cerazur auf Zirkonoxid-Basis gefertigt. Als Alternative steht u.a. Doceram A-132 auf Aluminiumoxid-Basis zur Verfügung, das sich aufgrund der hohen Temperaturbeständigkeit auch für die Herstellung von Leiterplattenaufnahmen in Lötöfen eignet.

Elektronikkomponenten sind hohen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt und müssen deshalb extrem verschleißfest sein. Darüber hinaus ist eine sehr gute Abriebfestigkeit gefragt, weil die Produktionsumgebung sauber bleiben muss. Bei der Produktion müssen zudem Arbeitsmittel verwendet werden, die die elektronischen Eigenschaften der einzelnen Komponenten nicht beeinträchtigen. Wenn Bauteile wie Aufnahme- und Positionierstifte, Leiterplattenaufnahmen, Prüfstecker und Greifer in der automatisierten Elektronikproduktion aus Hochleistungskeramik gefertigt sind, erfüllen sie das Anforderungsprofil deutlich besser als metallische Werkstoffe. Keramikwerkstoffe wirken elektrisch isolierend, sind nicht magnetisierbar, chemisch inert und zeichnen sich aufgrund der Verschleißfestigkeit durch hohe Standzeiten auch bei starker mechanischer und thermischer Beanspruchung aus. Im Vergleich zu gehärtetem Stahl erreichen sie eine etwa zwanzigfache Lebensdauer. Infolgedessen entsteht auch kein bzw. nur minimaler Abrieb und die Forderung nach technischer Sauberkeit wird erfüllt.

Productronica 2015: Halle A2, Stand 561