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Schubert System Elektronik und Genua haben das GS.Gate gemeinsam entwickelt, um Anwendern eine gesicherte Anbindung ihrer Maschinenparks ans Internet und IoT-Infrastrukturen zu ermöglichen. Schubert System Elektronik

Zentrales Merkmal des GS.Gate ist das Security by Design, das ein hohes Schutzniveau an der sensiblen Schnittstelle zwischen Maschinen-LAN und Internet garantiert. So wird der gezielte und geschützte Datenaustausch in Produktionsbereichen ermöglicht – Grundvoraussetzung, damit Unternehmen ihre Maschinen vernetzen und die Vorteile der Industrie 4.0 wie Analytics und Wertschöpfung aus Daten nutzen können.

Individuelle Anwendungen und Sicherheitssysteme kombiniert

Das GS.Gate ist in zwei Bereiche getrennt: In einem können Maschinenhersteller oder -betreiber ihre individuellen Anwendungen installieren und über gängige Schnittstellen wie IO-Link, Gbit-Ethernet oder Industrial Ethernet die Zustands- und Leistungsdaten von Maschinen abrufen und analysieren. Im zweiten Bereich sind die Sicherheitssysteme zusammengefasst: Ein VPN-Gateway leitet die Informationen ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen zu den Monitoring-Systemen oder zu einer Cloud weiter, geschützt durch eine Firewall.

Die Anwendungen zur Datenverarbeitung sind strikt getrennt von den Sicherheitssystemen, welche die externe Kommunikation in Richtung Netzwerk erledigen. Diese Trennung reicht bis auf Betriebssystem- und Hardware-Ebene. Dadurch wird ausgeschlossen, dass Hacker eine Schwachstelle bei einer Anwendung ausnutzen und die Sicherheitssysteme aushebeln können. Solche Separationstechnologien setzt genua auch bei Lösungen im staatlichen Hochsicherheitsbereich ein. Genua gehört seit 2015 zur Bundesdruckerei-Gruppe.

SPS IPC Drives 2017: genua: Halle 6, Stand 251; SSE: Halle 7, Stand 290