Für die Linearbewegung eines Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungszentrums entlang der Z- und Y-Achse werden flüssigkeitsgekühlte Hohlwellen-Servomotoren eingesetzt, bei denen die Spindelmutter direkt in den Rotor integriert ist. Die Spindel ist zudem beidseitig fixiert. Diese Konstruktion bewirkt im Vergleich zu einer Lösung mit drehendem Kugelgewindetrieb eine kompaktere Bauweise, eine höhere Steifigkeit sowie eine bessere Positioniergenauigkeit und Vorschubleistung. Zusätzlich führt die Flüssigkeitskühlung des Motors zu niedrigeren Lagertemperaturen. Auch bei hohen Drehzahlen und unter Dauerbelastung wird hierdurch die Beeinträchtigung der Positioniergenauigkeit durch temperaturbedingte Längendehnungen des Spindelsystems wirksam vermindert. (rm)