Die Schweizer Endress+Hauser Gruppe und die Rockwell Automation, Inc. (Milwaukee/USA) haben eine Kooperation vereinbart, um zukünftig insbesondere Kunden mit so genannten „hybriden“ Automatisierungsaufgaben (aus Fertigungs- und Prozessautomatisierung) komplette Lösungen aus einer Hand anbieten zu können. Die Kooperation der weiterhin voneinander unabhängigen Anbieter lässt Prozess- und Fertigungsautomatisierung näher zusammenrücken und unterstreicht gleichzeitig, wie wichtig offene Standards wie FDT in der industriellen Automatisierung sind.



Endress+Hauser, auf Messgeräte und Automatisierungslösungen für die verfahrenstechnische Industrie spezialisiert, wird eng mit Rockwell Automation zusammenarbeiten, um die volle Leistungsfähigkeit seiner Produkte in Verbindung mit Allen-Bradley Logix-Steuerungssystemen und der RSLogix5000-Software zu gewährleisten. Dafür will man etablierte Standardkommunikationsprotokolle wie „Foundation Fieldbus“ oder „HART“ nutzen. Rockwell Automation, einer der weltweit führenden Anbieter in der Fabrikautomatisierung, wird wiederum die von Endress+Hauser entwickelte Software FieldCare in sein eigenes Wartungssoftware-Portfolio RSMACC aufnehmen. Damit lässt sich auf der Grundlage der offenen FDT/DTM-Technologie ein breites Spektrum moderner Feldgeräte konfigurieren, betreiben, instand halten und verwalten. Außerdem will Rockwell Automation der FDT Joint Interest Group beitreten und dort auch im Lenkungsausschuss mitwirken.