Ob für die Verwaltung und Verfolgung eines komplexen Produktionsprozesses oder für Lager- und Handlingsanwendungen, das induktive Identifikationssystem Inductel passt sich der gegebenen Anforderung an. Es wird mit dezentraler Datenbasis geführt, was das Risiko der Desynchronisation vermeidet sowie eine bedeutende Reduzierung des benötigten Informationsaustausches bedeutet. Zudem erhalten die einzelnen Stationen eine neue Funktionsautonomie. Durch die beschreib- und lesbaren Datenspeicher direkt am Objekt können objektbegleitende Produktdaten durch alle Fabrikationsphasen fortgeschrieben werden.


Die induktive Übertragungstechnologie basiert auf einem elektromagnetischen Wechselfeld mit Frequenzen von 125 kHz bzw. 1,5 MHz, das den berührungslosen Austausch von Informationen zwischen der Schreib-/Lesestation und dem Datenträger ermöglicht. Dabei handelt es sich um einen bidirektionalen Vorgang, der eine schnelle und flexible Anpassung der Schreib- und Lesezyklen ermöglicht. Zum Identifikationssystem gehört eine komplette Reihe von Datenträgertypen: Von Miniaturtypen mit 20 mm Durchmesser und 1 mm Dicke bis zum Datenträger mit insgesamt 32 KByte Speichervermögen. Mit Schnittstellen zu den Bussystemen Modbus, Modbus Plus, FIP und InterbusS ist es problemlos in komplexe Automatisierungsarchitekturen integrierbar.