Der Power-over-Ethernet-PD-Schnittstellencontroller von Linear gilt für Geräte mit einem Leistungsbedarf größer als 25,5 W und ein Datentransfer per 10-Gigabit-Ethernet.

Der Power-over-Ethernet-PD-Schnittstellencontroller von Linear gilt für Geräte mit einem Leistungsbedarf größer als 25,5 W und ein Datentransfer per 10-Gigabit-Ethernet. Linear

Der Controller von Linear ist für Anwendungen mit Versorgungsleistungen bis 71 W ausgelegt. Der Standard IEEE 802.3bt – auch unter dem Namen PoE++ (Power over Ethernet) oder 4PPoE bekannt – gilt für Geräte mit einem Leistungsbedarf größer als 25,5 W und ein Datentransfer per 10-Gigabit-Ethernet (10GBASE-T) und ist rückwärtskompatibel zu älteren Ethernet-Produkten. Der LT4295 ist mit einem inte­grierten galva­nisch getrennten Schalt­regler­controller ausgestattet, der den Synchron­betrieb als ­effizienzopti­mierter Fluss­wandler oder als opto­kopplerlosen Sperrwandler mit Hilfs­energie-Unter­stützung ermög­licht.

Die Integration dieser Funk­tions­blöcke in ein einziges IC spart Bau­teile und Leiter­platten­fläche ein – es wird nur noch ein einziger Chip benö­tigt. Im Gegensatz zu herkömmlichen PD-Controllern, bei denen der Leistungs-MOSFET auf dem Chip integriert ist, treibt der LT4295 einen externen MOSFET – in der Regel MOSFETs mit einem RDS(ON) von 30 mΩ. Dadurch entwickelt das IC weniger Wärme und es wird eine deutlich höhere Energie­effizienz erzielt. Der Schnittstellencontroller ist für den industriellen und den Automotive-Temperaturbereich (–40 bis +85 °C beziehungsweise –40 bis +125 °C) erhältlich und liefert die Hilfsspannung ab 9 V. Er hat ein 28-poliges QFN-Gehäuse mit einem Footprint von 4 x 5 mm².

 

Auf der Electronica 2016: Halle A4, Stand 524