Igus zeigte auf der Hannover Messe einen Fußball-Roboter, der im 3D-Druck entstanden ist.

Igus zeigte auf der Hannover Messe einen Fußball-Roboter, der im 3D-Druck entstanden ist. Redaktion IEE

5.100 Bestellungen wurden täglich zu Kunden auf allen Kontinenten geschickt, fast 20 % mehr als im Vorjahr. Die Differenz zwischen 20 % mehr Bestellungen aber 7 % Wachstum liegt nicht nur am stärkeren Euro, sondern auch an der Zunahme bei den Bestellungen von Kleinstmengen und -teilen. Bei den Neuheiten stellte das Unternehmen ein Tribo-Filament für den 3D-Druck vor. Der Werkstoff ist laut Unternehmensangaben 50-mal abriebfester als bisherige 3D-Druckmaterialien. Gemeinsam mit der Universität Bonn zeigte Igus einen Roboter, dessen Außenform und tragende Teile 3D-gedruckt sind. Er wird bei der Robocup-Weltmeisterschaft im Juli in Brasilien antreten.

Gold für ein Regalbediengerät – in dieser Anwendung der Universität Duisburg-Essen sorgt eine Energiekette dafür, dass die Kabel beim Verfahrennder Transportplattform sicher geführt werden.

Gold für ein Regalbediengerät – in dieser Anwendung der Universität Duisburg-Essen sorgt eine Energiekette dafür, dass die Kabel beim Verfahrennder Transportplattform sicher geführt werden. Igus

Regalbediengerät der Uni Duisburg-Essen gewinnt Vector Award

Alle zwei Jahre verleiht Igus den Vector Award, der besondere Anwendungen mit Energiekettensystemen auszeichnet. Der Gewinner unter den 195 Einsendungen aus 28 Ländern ist die Universität Duisburg-Essen mit einem Hochregallager-System. Das System arbeitet schnell und platzsparend. Eine Transportplattform mit einem Greifer wird über acht parallel gespannte Drahtseile von einem Punkt des Regals zum anderen bewegt. Damit die benötigten Leitungen die schnellen Bewegungen nicht behindern, werden auf einer Energiekette auf- und abgerollt und in der Kette sicher geführt.