v.l.n.r.: COG-Vorstandsmitglied Anke Bartel (BMK Group), Kassenwart Matthias Kohls
(Bombardier), COG-Vorstandsmitglied Axel Wagner (Würth Elektronik eiSos) und COG-Vorstandsvorsitzender
Ulrich Ermel (TQ-Group).

v.l.n.r.: COG-Vorstandsmitglied Anke Bartel (BMK Group), Kassenwart Matthias Kohls
(Bombardier), COG-Vorstandsmitglied Axel Wagner (Würth Elektronik eiSos) und COG-Vorstandsvorsitzender
Ulrich Ermel (TQ-Group).COG

In seiner Rede zum 10. Geburtstag des COG (Component Obsolescence Group) Deutschland e.V. hat der Vorstandvorsitzender Ulrich Ermel erklärt, dass dank der intensiven Verbandsarbeit heute neben den betroffenen Unternehmen auch viele Bauelemente-Hersteller und Distributoren der Obsolescence-Problematik wesentlich aufgeschlossener gegenüber stünden, als es noch vor 10 Jahren der Fall war. Dies sei angesichts der Tatsache, dass aktuell bis zu 50 % der über den gesamten Lebenszyklus eines elektronisch gesteuerten Systems anfallenden Kosten direkt und indirekt durch abgekündigte oder aus anderen Gründe nicht mehr verfügbaren Komponenten verursacht werden, auch zwingend erforderlich. 

„Aktuelle Umfragen und eigene Untersuchungen der COG Deutschland und ihrer englischen Schwestergesellschaft IIOM lassen befürchten, dass diese Kosten in Zukunft wohl eher noch weiter steigen dürften. Umso wichtiger ist es, weiterhin gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie sich Obsolescence-Risiken verringern und etwaige Folgen abmildern lassen“, erklärt Ermel.

Die Non-Profit Interessenvereinigung COG wurde im April 2005 von 26 Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen ins Leben gerufen. Sie hat sich mit ihren aktuell rund 130 Mitgliedern zur wichtigsten nationalen Dialogplattform für Firmen entwickelt, die unter den Folgen geschrumpften Produktlebenszyklen elektronischer Bauteile und Komponenten leiden. Die Lebenszyklen dieser Bauteile und Komponenten betragen mitunter weniger als ein oder zwei Jahre.