Infineon baut Villach weiter aus!

Noch in diesem Jahr werden 1,5 Mrd. Schilling in die Erweiterung des Kompetenzzentrums am Standort Villach investiert. In dem 8.000 m2 großen Neubau, für den kürzlich die Grundsteinlegung erfolgte, werden 500 neue Mitarbeiter Arbeit finden. Ferner soll die Chipproduktion mittels Umstellung auf die 8-Zoll-Wafer-Technologie fast verdoppelt werden.
Geschäftsführer Reinhard Petschacher strich die Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung heraus. Zukünftige Entwicklungsschwerpunkte werden in der Fertigung von Hochfrequenzbauteilen sowie in der Leistungselektronik liegen. Zu den jüngsten Errungenschaften zählt der Fingertipp-Sensor für Chip-Karten oder der CoolMOS-Chip – ein Chip, der ohne Kühlkörper arbeitet.
Vorstandsvorsitzender Ulrich Schumacher hob besonders die hohe Mitarbeiterbeteiligung im Unternehmen hervor. So hätten fast 100 Prozent der Beschäftigten in Villach beim Börsengang im März Infineon-Aktien erworben. Insgesamt halten die Infineon-Mitarbeiter sechs Prozent des Emissionsvolumens von rund 9,3 Mio. Aktien. Infineon, derzeit die Nummer Acht auf dem internationalen Halbleitermarkt, beschäftigt an 21 Standorten 27.000 Mitarbeiter.
Nach Ertragseinbrüchen in den Jahren 1997 und 1998 konnte im vergangenen Jahr der Turnaround geschafft werden. 1999 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 4,25 Mrd. Euro.

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