Martin Zeil, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, übergab die Auszeichnung an Peter Bauer.

Martin Zeil, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, übergab die Auszeichnung an Peter Bauer.

Infineon Technologies hat den Bayerischen Staatspreis für Elektromobilität in der Kategorie Antriebstechnik für seine Mikrocontroller verliehen bekommen. „Infineons Mikrocontroller sind im Elektrofahrrad das Herz des Antriebs. In der weltweit größten Radfahrer-Nation China wurden in 2009 rund 25 Millionen Elektrofahrräder verkauft. Etwa jedes dritte fährt mit Chips von Infineon“, betont Peter Bauer, Vorstandsvorsitzender der Münchner. Er betont: „Der Bayerische Staatspreis für Elektromobilität ist eine Bestätigung unserer Arbeit. Er unterstreicht, dass Mobilität und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen von größter gesellschaftlicher Relevanz sind. Umso mehr freuen wir uns über diese Auszeichnung.“ Bei den Acht-Bit-Mikrocontrollern der Familie XC800 hat sich Infineon bei Fahrrädern mit Elektroantrieb innerhalb von drei Jahren weltweit einen Marktanteil von etwa einem Drittel erarbeitet. Seit 2008 wurden weltweit rund 15 Millionen Infineon-geregelte Elektrofahrräder abgesetzt. Neben dem asiatischen hat auch der europäische Markt enormes Wachstumspotential. Branchenkenner gehen davon aus, dass sich in Europa die Zahl der jährlich verkauften Elektrofahrräder von derzeit weniger als zwei Millionen Stück auf etwa vier Millionen im Jahr 2013 mehr als verdoppelt. Die XC800-Familie ermöglicht die feldorientierte Regelung und damit einen gleichmäßigen, energieeffizienten Betrieb des Motors.