Die in Dresden ansässige ZMD AG präsentiert die ersten am Markt verfügbaren 16 Mbit/s schnellen Infrarot-Datentransceiver-ICs vorgestellt, die komplett den IrDA (Infrared Data Association) Physical Layer Spezifikationen (IrPHY1.4) entsprechen. Integriert in ein Modul mit Infrarot-Foto- und Emissionsdioden ermöglicht der 16-Mbit/s-IC Funkübertragungen über bis zu einem Meter. Unmittelbare Anwendungen sind Übertragungen von großen Datenmengen und MP3-Files, Fotos sowie Videos zwischen elektronischen Geräten.


Dieser 16-Mbit/s-Datenübertragungsstandard funktioniert reibungslos mit der bestehenden Unterstützung von Windows OS und ist bei mehr Leistungsfähigkeit und Sicherheit um ein vielfaches schneller als die aktuelle Bluetooth-Generation. IrDA hat mit der Verfügbarkeit von IrFM (Infrared Financial Messaging) weiterhin seine Daseinsberechtigung: Der Standard ist aufgrund seiner inhärenten Sicherheitsmechanismen nach wie vor relevant und die einzige akzeptierte Methode für die Übertragung von Finanzinformationen wie etwa die Zahlung per Kreditkarte via Mobiltelefon, was derzeit in Japan und Korea in Gebrauch kommt.


Die ICs entsprechen den Anforderungen bzgl. Timing und Jitter von IrPHY1.4 bei VFIR-Raten. Dazu gehört auch die komplette Abwärtskompatibilität bei Datenübertragungsraten von 9,6 bis 115 kbit/s sowie hinauf bis 1,4 und 16 Mbit/s. Die integrierte serielle IrDA-Schnittstelle für Transceiver (SIT) ermöglicht es Endanwendern, zu programmieren und sonstige Funktionssteuerungen durchzuführen.


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