Der ProtoLaser S kann kleine Platinen und große Boards direkt und mit hoher Präzision strukturieren, und zwar in weniger als 20 Minuten.

Der ProtoLaser S kann kleine Platinen und große Boards direkt und mit hoher Präzision strukturieren, und zwar in weniger als 20 Minuten.

„ProtoLaser S“ von LPKF ist ein Inhouse-Prototyping-System, dass kompakt, schnell und zudem preiswert sein soll. Der Clou: Mit ihm lassen sich Platinen ganz ohne Chemie realisieren, verspricht der Hersteller. Bei der Entwicklung zu diesem System habe man drei Entwicklungsziele im Auge gehabt, erklärt Bernd Hackmann, Vorstandssprecher von LPKF: „Die Einfache Bedienung, einen kompakten Systemaufbau und ein noch besseres Preis-Leistungsverhältnis. Alle drei Ziele haben wir erreicht.“ Das System benötigt für eine komplexe digitale Schaltung in der Größe von 229×305 Millimetern weniger als 20 Minuten. Auf keramischem Material sind Leiterbahnstärken von 25 Mikrometern und Abstände von 50 Mikrometern realisierbar. Für die mitgelieferte Software, die eine einfache Bedienung des ProtoLasers ermöglichen soll, haben die LPKF-Entwickler „die Parameter von fast allen marktüblichen PCB-Materialien als Bibliothek hinterlegt“, betont Bernd Hackmann. Schließlich ist die Software kompatibel zu weiteren LPKF-Systemen der PCB-Prototyping Lösung, was die Weiterbearbeitung vereinfachen soll. „Mit dem unserem ProtoLaser-S lassen sich verschiedene Layouts spontan realisieren“, resümiert der Experte und weiter: „Prototypen werden kurzfristig gefertigt und Kleinserien ‚On-Demand’ produziert, ohne dass Daten das Haus verlassen müssen.“ (rob)