Inlinespeed von Manz wurde mit dem Ziel konzipiert, kürzeste Taktzeiten zu realisieren. Zudem sollte hinsichtlich der Umrüstung von Zuführ- und Greifersystemen ein Höchstmaß an Flexibilität erreicht werden. Nahezu alle Sonderbauteile können prozesssicher und präzise auf Leiterplatten bestückt werden. Die Taktzeit für einen Setzvorgang inklusive Clinchen ist kleiner 2 s. Maximal 2 x 9 Bauteilzuführungen können gleichzeitig in die Anlage eingebaut werden. Durch die Standardisierung aller Schnittstellen und mit Hilfe von Feeder-Rüstwagen werden kürzeste und reproduzierbare Rüstungen erreicht. Basis ist ein schweres Maschinengestell aus Mineralguss. Dieses bietet beste Eigenschaften, um das mit Linearmotoren angetriebene kartesische Robotersystem hochdynamisch und optimal betreiben zu können. Für das Zuführen, Greifen und Clinchen der Bauteile werden bewährte Komponenten eingesetzt. So erfolgt das Greifen der unterschiedlichsten Sonderbauteile z.B. durch Einfachgreifer oder den häufig verwendeten 6- fach-Revolver-Greifer. Alle Greifersysteme sind standardmäßig mit einer Setzkontrolle ausgerüstet. Ein frei programmierbares Clinchwerkzeug mit integrierter Prozessüberwachung übernimmt das Clinchen der Bauteilbeinchen unterhalb der Leiterplatte. Mit dem Clinchwerkzeug können Bauteile in allen Drehlagen geclincht werden. Die autarke Zelle wird durch die leistungsfähige Aicocontrol-Steuerung von Manz betrieben. Für das Bedienen der Anlage steht die Bedienoberfläche Aicoview auf einem Touchscreen zur Verfügung.