Mehrere tausend einzelne elektrische und elektronische Komponenten sind heute in einem Fahrzeug von DaimlerChrysler zu finden – verbunden mit elektrischen Leitungen über drei Kilometer Länge. In der 30er Jahren waren es wenige Bauteile mit etwa 15 m Leitungsverbindungen.


Die Wertschöpfung der Elektronik im Oberklasse-Fahrzeug liegt heute bei 20 bis 35 Prozent mit steigender Tendenz. Ein nicht geringer Teil entfällt dabei auf die Vernetzung. Hier war DaimlerChrysler mit der E-Klasse Vorreiter. Das Vorgängermodell der jetzigen E-Klasse war der erste PKW mit Voll-Vernetzung. Auto & Elektronik zeigt in dieser Ausgabe die Netzwerk-Innovationen der neuen S-Klasse ( Serie BR220) und die entsprechenden Zulieferfirmen.


DaimlerChrysler sieht Elektronik-Konzepte als Basis für weitere Fahrzeuginnovationen. Die Firma hat u.a. deswegen in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden am 2. September 2003 das Compentence Center EE-Architektur eröffnet. Ziel der Kooperation ist die Entwicklung innovativer Elektronik-Konzepte sowie die Aus- und Weiterbildung von kompetentem Nachwuchs.