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Seho

Die Echtmengenüberwachung für Drop-Jet-Fluxer überprüft nicht nur die eigentliche Funktion der Düse, sondern es misst während des Fluxprozesses die tatsächlich aus der Düse austretende Flussmittelmenge. Der so erfasste Wert wird mit einem zuvor eingelernten Referenzwert verglichen. Stellt das System eine Abweichung fest, erfolgt die Ausgabe einer Fehlermeldung. Über die Software wird zudem angezeigt, an welcher Stelle der Baugruppe nicht exakt gefluxt wurde.

Über eine Codierung erkennt das Intelligente Toolmanagement die einlaufende Baugruppe und ordnet sie der Löteinheit mit dem entsprechenden Löttool zu.

Für reproduzierbare Lötprozesse sorgt die automatische Lagekorrektur über Fiducial-Erkennung. Dieses Software-Tool ermöglicht die optische Erkennung der zu lötenden Baugruppe und kompensiert verschiedene Ausrichtungsfehler, wie z.B. Versatz, Positionsfehler der Drehachse und linearen Verzug der Leiterplatte. Falsch positionierte Baugruppen werden erkannt und nicht gelötet.

Zusätzlich wird überprüft, ob das zur Baugruppe gehörende Lötprogramm geladen wurde und ob die Baugruppe korrekt an die Maschine übergeben wurde. Damit können sogar mögliche Bedienfehler erkannt und kompensiert werden.

Die Z-Höhenkorrektur kompensiert automatisch Durchbiegungen der Baugruppe durch vorangegangene thermische oder mechanische Belastungen. Über einen Sensor werden Durchbiegungen erkannt und alle Punkte des Lötprogramms werden mit modellierten Z-Werten verrechnet. Damit wird sichergestellt, dass alle Punkte mit der optimalen Z-Höhe gelötet und Verwerfungen der Baugruppe kompensiert werden.