Integrierte Befestigungsklemmen sollen die Bauteilmontage auf rotierenden Wellen zukünftig deutlich vereinfachen. Um diesem Ziel gerecht zu werden, liefert die patentierten Fairloc Produkten die nötigen Voraussetzungen:


Fairloc-Befestigungsvorrichtungen sind leicht wiederzuerkennen. Zwei in die Nabe (oder ähnlich wie bei Kupplungen im Gehäuse) gefräste Schlitze bilden radial gewinkelt und quer verlaufend einen Keil. An dieser Stelle läßt sich eine stabile und sichere Verbindung zum Bauteil herstellen. Beim einfachen Anziehen einer versenkbaren Stellschraube, die durch den Keil und das feste Gehäuse führt, kommt es zu keinerlei Berührung der Welle. Sie bleibt auch dann in ihrem Rundlauf unbeeinflußt und unbeschadet, wenn diese Schraube häufiger angezogen oder gelockert werden muß. Die Palette fertiger Befestigungseinheiten ist bei Fairloc-Produkten breit gefächert. Sie reicht von Zahnrädern bis hin zu flexiblen Kupplungen, die bereits mit entsprechenden Befestigungsklemmen ausgestattet sind. Eine gesonderte Beschaffung für zusätzliches Befestigungsmaterial sowie eine entsprechende Lagerhaltung sind dank frei wählbarer Kombinationen nicht weiter erforderlich. Die einfache Justierung der Komponenten mit dem Imbusschlüssel auf der Welle stellt gegenüber früheren Montagevorgängen eine deutliche Erleichterung dar.


Die für kleinste Räume und beengendste Verhältnisse ausgelegten Fairloc-Bauteile verfügen über eine geringere Bauhöhe als vergleichbare Produkte. Die Klemmen sind so konzipiert, daß eine Überlastung des Bauteils von vornherein auszuschließen ist. Es behält nach der Montage mit seiner gesamten Auflagefläche maximalen Kontakt zur Welle, verhindert damit von vornherein ein Wackeln oder Fluchtungsfehler. Gerade Anwendungen mit hohen Belastungen profitieren von dieser Klemmtechnik. So kann beispielsweise eine 15,8 mm Fairloc-Nabe Kräfte von bis zu 45 Nm aufnehmen. Vibrationen zwischen den Wellen treten generell nicht auf, der Kraftübertrag bleibt konstant.