Infineon Technologies tritt in den Markt für RFID Produkte (Radio Frequency Identification) ein und stellt unter dem Namen my-d die ersten ICs seiner neuen Identsystem-Produktfamilie vor. Sie können vom Anwender beschrieben und ausgelesen werden und verfügen über eine große Speicherkapazität sowie erweiterte Sicherheitsfunktionen.


Die Chips entsprechen dem Standard für Vicinity Cards und Smart-Label-Applikationen (ISO 15693) und unterstützen eine erweiterte Implementierung von RFID-Systemen, die Infineon als „Chip-Sharing-Konzept“ bezeichnet. Dieses Konzept nutzt gesicherte Speichersektoren auf dem IC mit variablem Datenzugriff für mehrere Anwender, wenn diese die entsprechenden Zugriffsrechte haben. Dadurch können Hersteller, Dienstleister oder Wiederverkäufer my-d für unterschiedliche Zwecke nutzen und somit das höhere wirtschaftliche Potenzial dieser Lösung ausschöpfen.


Der my-d-Chip ist ein 13,56-MHz-RF-Baustein mit ID-Code und bis zu 10 Kbit verfügbarem Speicher. Der Speicher kann für verschiedene Anwender in mehrere Sektoren aufgeteilt werden. Zudem kann der my-d-Chip in verschiedenen Gehäuseformen implementiert werden. Über ein standardkonformes Lesegerät können die Daten im Speicher bearbeitet werden.