Der LTC5548 eignet sich auch für Zeitduplex-Anwendungen oder Funksysteme, die mit Bursts arbeiten.

Der LTC5548 eignet sich auch für Zeitduplex-Anwendungen oder Funksysteme, die mit Bursts arbeiten. Linear Technology

Sowohl der HF- als auch der LO-Eingang ver­fügen über interne Balun-Übertrager für unsym­metrische Ansteue­rung mit 50 Ω Eingangs­impe­danz über den Frequenz­bereich von 2 GHz bis 13,6 GHz (HF-Eingang) beziehungsweise 1 GHz bis 12 GHz (LO-Eingang). Der ZF-Ausgang ermöglicht Zwischenfrequenzen von DC bis 6 GHz. Der Baustein hat einen IIP3 von 24,4 dBm bei 5,8 GHz beziehungsweise 21,4 dBm bei 9 GHz. Der Mischer enthält einen LO-Puffer, der einen Eingangs­pegel von nur 0 dBm benö­tigt und eine externe LO-Leis­tungs­ver­stär­ker­schal­tung überflüssig macht. Ein inte­grierter LO-Frequenzverdoppler ermöglicht die Ver­wen­dung preis­günstiger Nieder­frequenz­-Synthesizer, wie sie in großer Auswahl am Markt verfüg­bar sind. Die gute Port-zu-Port-Iso­lation des mini­miert das LO-Über­sprechen und die Anfor­de­rungen an externe Filter. Die ESD-Festig­keit beträgt 2 kV (Human Body Model) an sämt­lichen Anschlüssen. Der Mischer ist in einem 12-poligen QFN-Gehäuse mit den Abmessungen von 3 mm x 2 mm untergebracht. Als Gehäuse­betriebs­tempe­raturen sind –40 °C bis +105 °C spezi­fi­ziert. Der Mischer benö­tigt eine unipolare Betriebs­spannung von 3,3 V und hat eine Strom­auf­nahme von typischerweise 120 mA. Das Bauelement kann über einen Enable-Pin akti­viert und deak­ti­viert werden. Im inaktiven Zustand verringert sich der Standby-Ruhe­strom auf maximal 100 μA. Der Enable-Pin ermög­licht es, den Mischer inner­halb von weniger als 0,2 µs ein-/aus­zuschalten.