Eine Virtual Java Machine ermöglicht es, kompilierten Java-Code direkt auf iLCD-Panels auszuführen.

Eine Virtual Java Machine ermöglicht es, kompilierten Java-Code direkt auf iLCD-Panels auszuführen. Demmel Products

Das objektorientierte Konzept von Java ist besonders gut für die Implementierung von User Interfaces geeignet und deutlich weniger fehleranfällig als beispielsweise C-Code. Zudem sind in Java Features wie Multithreading bereits in die Sprache integriert.

Der weiterhin kostenlos verfügbare iLCD Manager XE wurde um eine Java- Entwicklungsumgebung erweitert. Die Java-Applikation kann mit dem ebenso integrierten Compiler erzeugt und anschließend über die USB-Schnittstelle direkt auf das Display geladen und ausgeführt werden. Als weitere Besonderheit steht ein Debugger zur Verfügung, mit dem ein Remote-Debugging der erzeugten Java-Applikation über die vorhandene USB-Schnittstelle direkt auf dem angeschlossenen Display durchgeführt werden kann. Das Aufsetzen der gesamten Entwicklungs- und Debug-Umgebung geschieht innerhalb weniger Minuten per Installation oder Update des iLCD Manager XE. Zusätzliche Soft- oder Hardware ist nicht nötig.

Die Virtual Machine läuft auf der vorhandenen iLCD-Hardware. Hinsichtlich des Speicherbedarfs ist die Virtual Machine extrem sparsam (30 kByte). Die hocheffiziente Realisierung aller wichtigen iLCD-Funktionen erlaubt eine extrem schnelle Ausführung der Java-Applikation.

Electronica 2016, Halle A3, Stand 419