Gerade für Produzenten geringerer Stückzahlen bringen die bereits vorhandenen Controller Mehrwert durch das miteingekaufte Knowhow: Eigene Hard- und Softwareentwicklung entfällt bzw. verringert sich deutlich.

Gerade für Produzenten geringerer Stückzahlen bringen die bereits vorhandenen Controller Mehrwert durch das miteingekaufte Knowhow: Eigene Hard- und Softwareentwicklung entfällt bzw. verringert sich deutlich.

Demmel Products erweitert sein Produktportfolio intelligenter iLCD-Panels: Hinzugekommen sind zwei Module mit einer Bildschirmdiagonale von 7 und 10,2 Zoll.
Durch den um ein Controllermodul erweiterten Aufbau der Flüssigkristallbildschirme können beliebige Windows-Fonts, statische und animierte Grafiken, Textbausteine und Makros im zusätzlich verfügbaren Flash-Speicher des iLCD-Controllers abgelegt werden. „Der sehr hohe Aufwand für Hard- und Softwareentwicklung bei Einsatz ‚dummer‘ LCD und die Programmierung auf Pixelebene entfällt – die Umsetzung eines ästhetisch ansprechenden Screen-Layouts ist bereits unter sehr einfachen Voraussetzungen möglich“, so Herbert Demmel, Geschäftsführer von Demmel Products in Wien. iLCD-Panels ermöglichen dem Elektronik-Entwickler damit innerhalb weniger Tage Entwicklungszeit Geräte mit großen Displays und Touchpanel auszustatten, selbst wenn die Applikation lediglich einen 50-Cent-Prozessor aufweist.
„Klarerweise sind die Module auf diese Art teurer als ihre nicht-intelligenten Varianten, aber gerade für Hersteller mit weniger Spezialknowhow und eher niedrigen Stückzahlen ihrer Maschinenserien oder Anwendungen lohnt sich die Zeitersparnis“, kommentiert Demmel. „Ganz klar gibt es hier Obergrenzen, was über die Zehntausendergrenze hinausgeht, ist nicht die richtige Zielgruppe für das Produkt. Aber gerade beim Mittelstand sind 50er-, 100er- oder 1000er-Serien oft anzutreffen. Und da rechnet sich der verringerte Entwicklungsaufwand sofort.“
Bereits realisierte Anwendungsbereiche rangieren von der Medizintechnik (z.B. Ansteuerungen von Geräten), Automatisierungsbranche bis zu Industrieprodukten. Der integrierte iLCD-Controller verfügt über leistungsfähige, leicht zu erlernende High-Level-Commands: Formatierte Textausgabe mit Windows-Fonts, Anzeige statischer und animierter Grafiken, Zeichnen von Rahmen und Linien und die Kontrolle des Touch-Screens kann über die USB-, RS232-, I2C- oder SPI-Schnittstelle einfach und schnell durchgeführt werden.
Die Auflösung des 7-Zoll-Panels beträgt 800×480 Pixel, das 10,2-Zoll-Modell weist 1024×600 Pixel auf. Beide Displays sind mit LED-Backlight ausgerüstet, die Stromversorgung erfolgt über fünf Volt oder optional
3,3 Volt. Für das Speichern von Fonts,
Grafiken und Makros stehen 32 Megabyte Flash-Memory zur Verfügung. Eine batteriegepufferte Real-Time-Clock, Anschlussmöglichkeiten für Tastaturmatrix, Relais und Signalgeber sowie weitere digitale und analoge Ein- und Ausgänge ermöglichen eine zusätzliche Vereinfachung der Applikation.
Ein unter Windows laufender Konfigurations-Editor steht kostenlos zur Verfügung, das Erlernen einer Programmiersprache entfällt. (uns)