Schülerinnen und Schüler können im Rahmen eines Wettbewerbs ihren eigenen Computer-Chip entwerfen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Verband der Elektrotechnik (VDE) haben am Donnerstag auf der Computermesse CeBIT den Schülerwettbewerb Invent a chip gestartet. Die Aktion wird von namhaften Industriesponsoren unterstützt und soll die zukunftsweisende Nanoelektronik fördern. Bis zum 7. April müssen die Teilnehmer aus den Klassen 9 bis 13 insgesamt 20 Fragen richtig beantworten. Als Belohnung gibt es Geldpreise in Höhe von 250 bis 1.000 Euro.
In einer zweiten Phase können sich die Schüler zusätzlich mit einer Idee für einen innovativen Chip oder eine neue Anwendung bewerben. Die zehn Sieger-Teams verwirklichen ihre Konzepte mit professioneller Hilfe in einem funktionsfähigen Chipentwurf. Dieser wird auf dem VDE Kongress „Innovations for Europe“ vom 23. bis 25. Oktober 2006 in Aachen vor rund 1.500 Experten präsentiert. Als Preise gibt es neben Einladungen zu Veranstaltungen auch Industrie- und Hochschulkontakte sowie Reisen und Laptops zu gewinnen.
Hilfreich für die Beantwortung des Chip-Fragebogens ist eine neue Broschüre des BMBF „Von der Idee zum Chip – EDA Electronic Design Automation“, die zur CeBIT vorgelegt wird und die Bedeutung des Chipentwurfs für Deutschland zeigt. Die Bedeutung von EDA für den Zukunftsstandort Deutschland nimmt seit Jahren rapide zu, da EDA zum entscheidenden Instrument der Elektronikentwicklung geworden ist. Investitionen in EDA sichern die Wettbewerbsfähigkeit von System- und Halbleiterfirmen in Deutschland und somit Arbeitsplätze.
Teilnahmeunterlagen und Informationen für den Schüler-Wettbewerb stehen im Internet bereit unter www.invent-a-chip.de.
Die Broschüre „EDA – Von der Idee zum Chip“ gibt es im Internet zum Download unter: www.bmbf.de/pub/von_der_idee_zum_chip.pdf.
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-Nanotechnologien-
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