Die aktuellen IO-Link-Master-Module haben optional die IODDs der anzuschließenden Sensor- und Aktortypen ab Werk integriert.

Die aktuellen IO-Link-Master-Module haben optional die IODDs der anzuschließenden Sensor- und Aktortypen ab Werk integriert. Redaktion IEE

„Dank integrierter IODDs ist die Software-Einbindung nun wesentlich leichter zu realisieren“, erklärte Jörg Krautter, Leiter des Geschäftsbereichs Automation. Die IODD-Datei (IO Device Description“) ist eine Gerätebeschreibungsdatei für Sensoren und Aktoren. Sie enthält Informationen zur Identifikation, zu Geräteparametern, zu Prozess- und Diagnosedaten sowie zu den Kommunikationseigenschaften und weiteren Details. Bei den Murrelektronik-Feldbusmodulen MVK Metall und Impact 67 werden genau die IODD-Dateien der IO-Link-Devices von teilnehmenden Herstellern in der GSDML-Datei der Master-Module hinterlegt. Werden nun IO-Link-Sensoren oder -Ventilinseln in Installationen eingebunden, kann direkt auf deren Datenbasis zugegriffen werden, was die Integration deutlich beschleunigt. Zum Vergleich: Bislang muss jeder IO-Link Master einzeln in die Steuerungssoftware eingebunden werden. Dazu Krautter: Waren mehrere identische Sensoren einzubinden, dann mussten der Projekteur bei jedem Gerät immer wieder die gleichen Arbeitsschritte wiederholen.“ Das ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch fehleranfällig.

Ebenfalls interessant ist die Alternative, IO-Link-Geräte über einen asynchronen Zugriff zu integrieren. Davon profitieren vor allem Hersteller von Serienmaschinen mit einer großen Anzahl identischer Sensoren. Alle neuen IO-Link-Module entsprechen der IO-Link Spezifikation 1.1 und sind mit Class A- und B-Ports ausgestattet.