ETA

Wenn Fehler in der Stromversorgung der Steuerungskomponenten auftreten, ist Durchblick besonders wichtig. Senkt doch ein rasches Reagieren die Stillstandzeiten in der Fertigung. ETA

Auf die Schnelle

Das Wesentliche in 20 Sek.

  • Einspeisemodul verbindet Stromversorgungs-Ebene mit IO-Link
  • Automaten erkennen und signalisieren Fehlerarten wie Überlast und Kurzschluss
  • Referenzdaten und kontinuierliche Diagnose decken Verschleiß auf und ermöglichen vorbeugende Wartung
  • Komponenten sind über Funktionsbausteine und HMI-Templates in Steuerungsprogramme integrierbar

Anlagenverfügbarkeit gilt neben der Qualität der produzierten Güter als wichtiger Wettbewerbsvorteil des deutschen Maschinenbaus. Internationalisierung und Globalisierung verändern allerdings die Anforderungen an den Maschinenbauer. Ihre Anlagen und Maschinen sind heute in der ganzen Welt zerstreut aufgestellt und sollen reibungslos funktionieren. Natürlich beeinflusst das die Anforderungen an die Erreichbarkeit der Serviceabteilung der Maschinenhersteller sowie der Instandhaltungsmitarbeiter des produzierenden Unternehmens vor Ort. Schließlich wirkt eine schnelle Reaktion auf Störungen und zügige Beseitigung von Schäden unmittelbar auf die Maschinenstillstandzeiten und damit die Anlageneffektivität.

Für eine schnelle Reaktion und zielgerichteten Fehlersuche sind die unterschiedlichsten Informationen über den Maschinenzustand wichtig, um die Ursache für den Anlagenstillstand zu finden. Ein Lösungsweg für diese Problematik: Die Transparenz von Anlagen mithilfe von Diagnose- und Alarmierungskonzepten spürbar erhöhen.

Ein Fall aus der Praxis: Maschinenbauer fordern Stromverteilungssysteme, die so intelligent sind, dass die Ursache eines eventuellen Fehlers rasch aufgespürt ist. Denn, schnell gefundene Fehler erhöhen die Maschinenverfügbarkeit spürbar. Ein Grund, warum ein großes Maschinenbau-Unternehmen auf das Einspeisemodul EM12D-TIO von ETA setzt. Dieses bindet die DC 24V-Stromversorgung in die Kommunikations- und Diagnoseinfrastruktur von IO-Link ein. Dazu sammelt das intelligente Einspeisemodul alle Informationen der an dem Modul angeschlossenen elektronischen Sicherungsautomaten REX12D ein und leitet die Messwerte wie aktueller Strom oder Lastspannung an den IO-Link-Master weiter.

ETA

Typischer Schaltschrankaufbau: Die schmal bauenden zweikanaligen Sicherungsautomaten (unten Mitte) kommunizieren über die IO-Link-Anschaltung mit der Steuerung. ETA

Dem Maschinenbauer ist sehr wichtig, die Transparenz seiner DC 24V-Stromversorung zu verbessern, um dadurch die Zuverlässigkeit der Steuerungsebene zu sichern. Als Stromversorgung ist ein Schaltnetzteil mit einem Ausgangsstrom von 20 A eingebaut. Die unterschiedlichen Stromkreise, zum Beispiel für die speicherprogrammierbare Steuerung sowie die für Sensorik und Aktorik sind mit elektronischen Sicherungsautomaten vom Typ REX12D-TA2 abgesichert. Der zweikanalige REX12D bietet aufgrund seiner geringen Einbaubreite – zwei Kanäle auf 12,5 mm – platzsparende Montage. Seine schnelle Reaktionszeit, Detektion und das zielgerichtete Abschalten bei einem Kurzschluss oder einem Überstromereignis in weniger als 10 ms schützen das Schaltnetzteil vor Überlast. Schalten können die Automaten kapazitive Lasten bis 20000 µF. Dadurch kann der Schutzschalter nicht nur die Sensoren und Aktoren sichern, sondern auch den Panel-PC für die Visualisierung. Durch die Bandbreite an verfügbaren Stromstärken von 1 bis 10 A lassen sich die vorhandenen Leitungsquerschnitte zum Absichern korrekt anpassen. Das interne Fail Safe-Element des elektronischen Sicherungsautomaten entspricht dem angegebenen Gerätenennstrom. Dadurch erfüllt das Modul sowohl die Anforderungen der VDE 0100-530 als auch der EN60204-1.

Mit der schnellen Installation im Schaltschrank per Kontaktleiste geht es auf Seite 2 weiter.

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