Bisher könnte der Veranstalter eigentlich zufrieden sein. Nahezu 70% der vorgesehenen Hallenfläche ist knapp sieben Monate vor Beginn bereits belegt. Mit über 44% Auslandsanteil, sowohl hinsichtlich Ausstellerzahl als auch belegter Fläche wird die Messe zum jetzigen Zeitpunkt allerdings zu einem Heimspiel für unsere europäischen Nachbarn.


Themen wie z.B. die digitale Revolution in der Mobilhydraulik, branchenübergreifende Problemlösungen, Werkstoffe und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung scheinen bisher nur unsere Nachbarländer mit schlummernde Marktpotentialen zu assoziieren. Zumal mit dem Einzugsgebiet um Stuttgart, einem wirtschaftlichen Ballungsraum, und den Nachbarländern Österreich, Schweiz und Frankreich der derzeitige verhaltene Optimismus zusätzlich gestärkt werden könnte.


Die Messe findet im November statt, in einem Zeitraum, in dem der Maschinen- und Anlagenbau mit einer anziehenden Konjunktur und einem moderaten Wachstumskurs rechnet. Der Elektrotechnik und Elektronik scheint es ohnehin schon ein bisschen besser zu gehen. Alles in allem also die besten Voraussetzungen für die Dichtungsbranche, Präsenz zu zeigen.