Java Display Computing auf intelligenten Displays.

Java Display Computing auf intelligenten Displays. Demmel Products

Der kompilierte Java-Code wird in der auf dem ILCD-Controller laufenden Java VM ausgeführt. Alle ILCD-Funktionalitäten lassen sich ab sofort sowohl in Java als auch mit den bisher bekannten Kommandos realisieren, in vielen Fällen ist kein externer Controller mehr zur Ansteuerung einer kompletten Applikation nötig. Dadurch vereinfacht sich das Hardware-Design.

Das objektorientierte Konzept von Java eignet sich besonders gut für die Implementierung von User Interfaces. Java ist weniger fehleranfällig als beispielsweise C.

Den weiterhin kostenlos verfügbaren ILCD-Manager XE erweiterte das Unternehmen um eine Java-Entwicklungsumgebung. Damit ist, wie von anderen IDEs gewohnt, das komfortable Editieren des Java-Codes mit entsprechendem Syntax-Highlighting möglich. Mit dem ebenso integrierten Compiler kann die Java-Applikation erzeugt und anschließend über die USB-Schnittstelle direkt auf das Display geladen und ausgeführt werden.

Zur Verfügung steht weiterhin ein integrierter Debugger, mit dem ein Remote-Debugging der erzeugten Java-Applikation über die vorhandene USB-Schnittstelle direkt auf dem angeschlossenen Display durchgeführt werden kann. Übliche Features wie Breakpoints und Variablen-Inspektion sind enthalten. Das Aufsetzen der gesamten Entwicklungs- und Debug-Umgebung geschieht innerhalb weniger Minuten per Installation oder Update des ILCD-Managers XE. Zusätzliche Soft- oder Hardware ist nicht nötig. Die Java Virtual Machine läuft auf der vorhandenen ILCD-Hardware und unterstützt Multithreading.