Die Chefs von Autoliv und Volvo Jan Carlson und Hakan Samuelsson besiegelten die Gründung des Software-Unternehmens für autonomes Fahren.

Die Chefs von Autoliv und Volvo Jan Carlson und Hakan Samuelsson besiegelten die Gründung des Software-Unternehmens für autonomes Fahren. Volvo

Autoliv steuert als Teil der Vereinbarung eine Anfangsinvestition von etwa 115 Millionen Euro bei, während Volvo Know-how und Personal mitbringt. Beide Partner halten jeweils 50 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen. Die Firmenzentrale von Zenuity befindet sich in Göteborg, Außenstellen entstehen in München und Detroit. Der Betrieb soll nach Genehmigung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden in verschiedenen Ländern in der ersten Jahreshälfte aufgenommen werden.

Zunächst beschäftigt Zenuity 200 Mitarbeiter beider Unternehmen, will die Belegschaft jedoch mittelfristig auf über 600 steigern. Den Posten des CEO übernimmt der zuletzt als Managing Director von Volvo Switzerland fungierende Dennis Nobelius.Sowohl Volvo als auch Autoliv lizenzieren geistiges Eigentum im Bereich Fahrerassistenzsysteme und transferieren diese an das Joint Venture. Erste neue Assistenzsysteme werden für 2019 erwartet, gefolgt von ersten Techniken für autonomes Fahren.