„Seit 2010 ist unser Umsatz damit um fast 22 % gewachsen“, erläutert Bernhard Juchheim, geschäftsführender Gesellschafter von Jumo.

„Seit 2010 ist unser Umsatz damit um fast 22 % gewachsen“, erläutert Bernhard Juchheim, geschäftsführender Gesellschafter von Jumo.Jumo

Der konsolidierte Umsatz der Gruppe stieg um 6 %, die Zahl der Mitarbeiter wuchs um 6,5 %. Im Vergleich: Der Umsatz der gesamten deutschen Elektroindustrie ist laut ZVEI im Jahr um 2,4 % zurückgegangen. „Das letzte Geschäftsjahr ist für uns sehr erfreulich verlaufen. Trotz der schwierigen Marktsituation in Europa konnten wir unseren Umsatz von 205 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 218 Millionen Euro steigern. Seit 2010 ist unser Umsatz damit um fast 22 % gewachsen“, erläutert Bernhard Juchheim, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe. Die Exportquote blieb stabil bei 54 % – rund 2 % mehr als der Branchendurchschnitt in Deutschland.

Auch für die Zukunft zeigt sich Bernhard Juchheim zuversichtlich. Für 2014 erwartet die Gruppe einen weiteren Umsatzanstieg, diesmal um 8 % auf 235 Millionen Euro. Der Geschäftsführer nennt diese Zahl zwar mutig, aber aufgrund der auf der hohen Produkttiefe des Sensor- und Automatisierungstechnik-Herstellers beruhenden Stellung im Wettbewerb auch realistisch.

Das Unternehmen konnte 2013 Investitionen in Höhe von 9,5 Millionen Euro tätigen. Mehr als 800.000 Euro flossen in neue Maschinen wie eine Widerstands-Schweissanlage oder eine Verguss- und Kalibrieranlage.

In den nächsten Jahren soll auf einem 100.000m2 großen Grundstück am Standort Fulda ein zusätzliches Werk für 600 Mitarbeiter errichtet werden. Damit verdreifacht das Unternehmen die Produktionsfläche nahezu. Die gesamte Sensorproduktion soll in das Gebäude einziehen.