Die hohe elektromagnetische Störfestigkeit, erhöhte Schaltabstände bis zu 25 mm sowie Ausführungen für den wahlweise bündigen oder nicht bündigen Einbau sind die Highlights der neuen kapazitiven Sensoren von SICK. Ihr Haupteinsatzgebiet ist die Detektion von Flüssigkeiten, Schüttgütern und anderen Nichtmetall-Objekten – direkt oder durch nicht-leitfähige Materialien hindurch.


Drei unterschiedliche Sensorausführungen stehen zur Verfügung: der CM18 im M18­Zylinder, der CM30 im M30‑Rundgehäuse sowie der CQ35 im 35 mm – Quader aus Kunststoff. Alle Geräte bieten Schutzart IP 67 und eignen sich daher auch für raue Umgebungsbedingungen. Besonderes Highlight der kapazitiven Sensoren von SICK ist ihre hohe elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Diese vermeidet zuverlässig Fehlschaltungen z. B. durch elektrostatisch aufgeladenes Granulat in Schüttgutsilos, Mobiltelefone, Funkgeräte oder durch von Magnetventilen, Schützen oder Frequenzumrichtern hervorgerufene Störstossspannungen.


Die Reichweiten der Sensoren betragen bei nichtbündigem Einbau 3 – 12 mm beim CM18 sowie 4 – 25 mm bei CM30 und CQ 35. Die Ansprechempfindlichkeit lässt sich über ein Potenziometer stufenlos einstellen. Alle Geräte stehen mit M 12 – Stecker oder 2 m Anschlusskabel zur Verfügung und sind nach UL und CSA zugelassen. Kapazitive Sensoren werden vor allem in Anwendungen eingesetzt, für die optoelektronische Sensoren, z. B. wegen starker Verschmutzungsgefahr oder fehlenden „Sichtkontaktes“ zum Detektionsgut nicht geeignet sind. Hierzu gehören u. a. die Füllhöhenüberwachung in Futtermittel-, Getreide oder Kunststoffsilos, Anwesenheitsüberprüfungen an holzverarbeitenden Maschinen, Bewässerungssysteme, die Erfassung von Paletten in fördertechnischen Anlagen sowie Positionserkennung und Füllhöhenkontrolle von Flaschen in Abfüllanlagen.