„Jetzt können wir mit unseren Anlagen jede Anfrage weltweit bedienen, weil wir zwei jeweils durchgängige Systeme mit Komponenten der beiden führenden Hersteller anbieten“, sagte Karl-Heinz Klumpe, Product Manager Packaging bei KHS in Kleve. KHS

„Jetzt können wir mit unseren Anlagen jede Anfrage weltweit bedienen, weil wir zwei jeweils durchgängige Systeme mit Komponenten der beiden führenden Hersteller anbieten“, sagte Karl-Heinz Klumpe, Product Manager Packaging bei KHS in Kleve. KHS

Der Anlagenhersteller will so besser auf regionale Verschiedenheiten und Standards eingehen, um so weltweit flexibler auf die Kundenanforderungen reagieren zu können. Bisher waren Verpackungsmaschinen von KHS meist mit einem Hybridsystem ausgestattet, in dem die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) und die Visualisierung entweder von Siemens oder Rockwell stammte und für die Servotechnik Indramat-Motoren von Bosch Rexroth als Standard eingesetzt wurden. Im Zuge der technischen Weiterentwicklung und Standardisierung entschied sich der Maschinenbauer, künftig auf die SPS und Servoantriebe ‚Simotion D‘ von Siemens zu setzen. Die Siemens-Technik sei jedoch nicht überall auf der Welt die präferierte Lösung, erklärte Karl-Heinz Klumpe, Product Manager Packaging bei KHS in Kleve: „Speziell für den nordamerikanischen Markt, der von Rockwell Automation geprägt ist, konnten wir nun eine gleichwertige Lösung finden, um auch hier weiterhin zu hundert Prozent die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen.“

Unterschiedlicher Standard, gleiche Technik

Ganz neu ist dieser Schritt für den Systemanbieter indes nicht. Im Bereich der KHS-Abfüllanlagen kommt in der Servoantriebstechnik die Rockwell-Lösung bereits seit 2008 zum Einsatz – zum einen, weil ein großer Teil der Anlagen für den amerikanischen Markt am KHS-Standort Waukesha in Wisconsin, USA, gebaut wird, und zum anderen, weil hier der Marktbedarf schon sehr viel früher vorhanden war. „Für uns war es wichtig, diese Nische, die wir bisher nur im Einzelfall bedient haben, mit einem Standard zu schließen“, betont Klumpe. „Jetzt können wir mit unseren Anlagen jede Anfrage weltweit bedienen, weil wir zwei jeweils durchgängige Systeme mit Komponenten der beiden führenden Hersteller anbieten.“ Das bedeutet in der Praxis, dass KHS Servoantriebe der neuesten Rockwell-Generation (Kinetix 5700) beziehungsweise analog dazu von Siemens die Baureihe Simotion D einsetzt, die beide eine Lieferbereitschaft von deutlich über zehn Jahren aufweisen und damit auch für KHS-Kunden eine langfristige Sicherheit bieten.