Die schmale Bauform der CM315E-Uhrenquarze ermöglichen eine Platzierung direkt am Mikrocontroller.

Die schmale Bauform der CM315E-Uhrenquarze ermöglichen eine Platzierung direkt am Mikrocontroller. Endrich

Bei der unter der Bezeichnung CM315E angebotenen Quarzen liegen die beiden Anschlüsse für die Beschaltung des Quarzes an einer Stirnseite. Dies ermöglicht Variationen im Design der Leiterkarte. Insbesondere können dadurch die Anschlussleitungen zum Eingang des verwendeten Prozessors kurz gehalten werden. Dies reduziert negative Einflüsse möglicher EMI auf ein Minimum. Die Uhrenquarze werden mit der meist verwendeten Lastkapazität von 12,5pF gefertigt, daneben werden auch Versionen mit 9,0pF und 7,0pF angeboten. Bei einer Leistungsaufnahme von maximal 1 µW haben sie bei 25 °C eine Toleranz von ±20 ppm.

Citizen wird in Kürze zudem eine Low-ESR-Version unter der Bezeichnung CM315EL auflegen. Dieser Typus eignet sich insbesondere für Low-Power-Applikationen, die auf Batterieversorgung angewiesen sind. Der geringere Serienwiderstand (ESR) von weniger als 50 kΩ spart im Oszillatorkreis signifikant Leistung ein.

Die Uhrenquarze mit gerade mal 3,2 × 1,5 mm2 Baugröße finden ihren Einsatz in Anwendungen wie Haushalts- und Metering-Geräten, insbesondere aber auch in Mobiltelefonen, die Datum und Uhrzeit anzeigen sollen. Dabei wird die Zeitreferenz durch einen Uhrenquarz, auch Stimmgabelquarz genannt, erzeugt. Aus dessen Frequenz von 32.768 kHz lässt sich durch Teilung der Frequenz der Sekundentakt generieren. Die Quarze der Serie CM315E sind ab sofort bei Endrich verfügbar.

Electronica 2016, Halle A5, Stand 124