Eckdaten

Durch eine Wirkungsgradsteigerung bei den eingesetzten Elektronikkomponenten ließ sich bei den DC-Quellen der Baureihe LAB/SMS in einem 19-Zoll-Gehäuse mit 2 HE eine Leistung von 10 kW unterbringen. Das Gerät bietet eine Vielzahl praxiserprobter Betriebsmodi und Schnittstellen sowie ein grafisches Monochrom-Display, wodurch dem Anwender die Arbeit erleichtert wird.

Durch eine erhebliche Wirkungsgradsteigerung bei den eingesetzten Elektronikkomponenten haben die Entwicklungsingenieure von ET System Electronic in einem 19-Zoll-Gehäuse mit nur 2 HE eine Leistung von 10 kW untergebracht. Die DC-Quellen der Baureihe LAB/SMS stellen Ströme bis 500 A bereit, die Ausgangsspannungen betragen in der Standardversion 0 bis 40/ 0 bis 80/ 0 bis 150/ 0 bis 300/ 0 bis 600 sowie 0 bis 1500 VDC. Da sich bis zu zehn Geräte parallel schalten lassen, sind Gesamtleistungen bis 100 kW realisierbar.

Die kompakte DC-Quelle LAB/SMS stellt Ströme bis 500 A und Spannungen bis 1500 VDC bereit.

Die kompakte DC-Quelle LAB/SMS stellt Ströme bis 500 A und Spannungen bis 1500 VDC bereit. ET System Electronic

Konzipiert für den harten industriellen Einsatz bewähren sich die DC-Quellen dort, wo hohe Leistung auf kleinstem Raum gefordert ist. Sie liefern die höhen Ströme, die in Laboren und Prüffeldern benötigt werden, besipielsweise beim Test von Bauteilen in der Leistungselektronik oder beim Prüfen von Trennschaltern und Solarwechselrichter.

Vielfältige Schnittstellen

Die Baureihe LAB/SMS bietet eine ganze Reihe von Schnittstellen, mit denen sich sämtliche Gerätefunktionen steuern lassen, per LAN auch über Kontinente hinweg. Mit GPIB-Bus, RS-232, RS-485, USB und LAN stehen bereits in der Grundversion sämtliche gängigen Schnittstellen bereit. Für die Bedienung bietet das Unternehmen auch eine kostenlose, browserbasierte Bedienoberfläche an. Zusätzlich zu den Standardversionen sind Modifikationen für kleinste Stückzahlen bis hin zum Einzelexemplar möglich. Bei Bedarf lässt sich eine WLAN-Schnittstelle integrieren, um beispielsweise mobile Servicearbeitsplätze zu realisieren.

Praxiserprobte Betriebsmodi

Weiterhin bietet die Baureihe viele praxiserprobte Betriebsmodi. Während im UI-Mode die Einstellwerte für Spannung und Strom ohne zusätzliche digitale Regelung direkt an die Schaltregler weitergegeben werden, kann man im UIP-Modus (U/I-Mode mit einstellbarer Leistungsbegrenzung) feste Obergrenzen für Spannung, Strom und Leistung eingeben. Wird der eingestellte Maximalwert der Ausgangsleistung erreicht, regelt das Gerät automatisch die Spannung ab. Im UIR-Mode dagegen hält es seinen Innenwiderstand auf dem eingestellten Wert. Ein Feature, das besonders für Invertertests oder beim Test von Lasten mit hohem Anlaufstrom interessant ist.

Mit dem Solarzellensimulations-Mode PVsim bietet LAB/SMS zusätzlich auch die Möglichkeit, den Strom-/Spannungsverlauf einer Solarzelle nachzubilden. Leerlaufspannung, MPP-Spannung, Kurzschlussstrom und MPP-Strom (Uo, Umpp, Ik, Impp) sind vorgegeben. Damit lässt sich das Verhalten von Solarmodulen exakt simulieren. Für den Test von Photovoltaik-Komponenten wie Wechselrichter oder Batterieladeregler ist diese Funktion unerlässlich.

Beim Script-Mode für nutzerindividuelle Anwendungen erfolgt die Steuerung über ein Script, das der Anwender auf einer MMC- oder SD-Speicherkarte ablegen kann. 18 verschiedene Befehle kennt das Gerät und es verarbeitet Scripts mit einer Länge bis hin zu 100 Befehlen. Damit lassen sich zum Beispiel spezielle Anlasskurven für 12/ 24/ 42 VDC, wie sie bei Prüfanwendungen im Automotive-Bereich häufig erforderlich sind, problemlos erstellen und per Knopfdruck aufrufen.

Für die Prüfdokumentation oder die nachträgliche Auswertung bietet das Gerät auch eine Datenlog-Funktion, die die Werte aller Parameter in einstellbaren Zeitabständen auf der Speicherkarte sichert. Kombiniert man diese Funktion mit einer geeigneten Script-Steuerung, ist so auch der Aufbau eines unabhängigen Stand-alone-Prüfplatzes möglich.

Grafisches Monochrom-Display

Das grafische Monochrom-Display zeigt zusätzlich zu den aktuellen Mess- und Einstellwerten auch die jeweilige Ausgangskennlinie an. Selbst der aktuelle Arbeitspunkt auf der Ausgangskennlinie wird dargestellt, sodass der Anwender erkennt, in welchem Zustand sich das getestete Gerät gerade befindet .

Um die angeschlossenen Komponenten und das Gerät selbst vor Überlastungen zu schützen, stehen eine Voltage-Limit- und eine Current-Limit-Funktion zur Verfügung. Diese Funktionen erlauben es dem Anwender, den maximal einstellbaren Bereich für Spannung und Strom einzugrenzen. Bei Überschreiten eines eingestellten Grenzwertes schaltet die integrierte Over Voltage Protection das Gerät sofort ab.