Andreas Beu, Geschäftsführer Smart HMI: "Aufgrund der Offenheit lässt sich unser Web-Framework in bestehende HMI-Infrastrukturen integrieren."

Andreas Beu, Geschäftsführer Smart HMI: „Aufgrund der Offenheit lässt sich unser Web-Framework in bestehende HMI-Infrastrukturen integrieren.“Smart HMI

Kern der HMI-Lösung von Smart HMI ist WebIQ, ein Framework das ausschließlich auf HTML5 basiert. „Wir arbeiten bereits im Engineering nur mit HTML5 und den zugehörigen Web-Technologien, das heißt kein Konvertieren oder Kompilieren aus einem proprietären Format“, stellt Geschäftsführer Andreas Beu ein zentrales Feature heraus. Andere Systeme nutzen HTML5 dagegen in erster Linie lediglich als Ausgabeformat für ihre Laufzeit­umgebung. „Dabei bleiben allerdings ­einige der HTML5-Eigenschaften auf der Strecke“, betont Beu und nennt:

  • das automatische Anpassen der HMI an unterschiedliche Bildschirmgrößen und -formate (Responsive Design),
  • das einfache Umstellen der grafischen Gestaltung der HMI (Theming) sowie
  • die Offenheit auch andere HTML5-Frameworks und Inhalte zu integrieren.

Premiere in Nürnberg

Smart HMI feiert mit dem Framework Premiere auf der SPS IPC Drives. „Für unser Framework Web IQ haben wir gezielt smarte Web-Technologien für den Maschinen- und Anlagenbau beziehungsweise für die Automatisierungsindustrie adaptiert“, erläutert Beu. Herausgekommen ist ein System, das alle Eigenschaften eines klassischen Visualisierungssystems besitzt und die typische Projektierungsumgebung; mit vielen vorgefertigten Bedienelemente, mit integrierter Nutzer-, Alarm-, Trend- und Rezeptverwaltung inklusive einer SSL-Verschlüsselung der Kommunikation.

Responsive Design: Einmal entwickelt werden Web-HMIs automatisch auf die verschiedenen Smartphones, Tablets und Industrie-PCs angepasst und dargestellt.

Responsive Design: Einmal entwickelt werden Web-HMIs automatisch auf die verschiedenen Smartphones, Tablets und Industrie-PCs angepasst und dargestellt. Smart HMI

Zudem bringt das System Eigenschaften der Web-Technologie mit, beispielsweise die Portabilität, einfache Individualisierbarkeit und ein effizientes Engineering. „Vollständige Portabilität bedeutet, dass HMIs mit der Framework nur einmal entwickelt werden und dann überall laufen, auf jedem Betriebssystem und nahezu mit jeder Hardware“, so Beu. Dazu muss keine Runtime-Software installiert werden. Das HMI läuft innerhalb des Browser-Fensters und damit auf beliebigen Geräten. Zudem passt sich das HMI automatisch den verschiedenen Zielsystemen und Bildschirmgrößen an. „Das nennt sich Responsive Design, ein Web-Feature, welches wir so aufbereitet haben, dass es auch für die Industrie nutzbar ist“, betont der Web- und Usability-Experte. Mit den verstärkt anzutreffenden Smart Devices in der Fertigung bedeutet die Portabilität eine immense Investitionssicherheit, erleichtert sie doch die Integration von Smart ­Devices an der Maschine.

Mit Smart Devices unabdingbar verknüpft sind auch Multitouch- und Gesteninteraktion, die für eine für viele inzwischen gewohnte Usability sorgen. Die Bedienelemente wurden in Zusammenarbeit mit dem Experten des Usability-Spezialisten und Smart HMI Partners User Interface Design entwickelt und speziell für die Bedürfnisse der Industrie und der mobilen Bedienung gestaltet. „Alle, die noch mehr benötigen, können über generische Schnittstellen ihre spezifischen Controls und eigenen Design-Vorgaben in Form von Plug-ins einbinden“, stellt Beu heraus.

SPS IPC Drives 2014
Halle 7, Stand 694