Kontron plant das Projektgeschäft Energie zu veräußern. Deswegen unterscheidet das Unternehmen zwischen fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten. Der Umsatz der fortgeführten Geschäftsbereiche lag 2013 bei 445,3 Millionen Euro nach 466,9 Millionen Euro im Vorjahr. Mit dem Projektgeschäft Energie waren es 526,5 Millionen im Vergleich zu 547 Millionen Euro 2012. Diese Entwicklung führt das Unternehmen auf ein schwieriges Markt- und Sektorumfeld und auf negative Währungseffekte in Höhe von 7,3 Millionen Euro zurück. Zudem entstand durch eine veränderte Abrechnung von Lizenz- und Nutzungsgebühren ein negativer Effekt von rund 13,5 Millionen Euro. Die Bruttomarge stieg auf 25,5 % (2012: 24,1 %). Für das Geschäftsjahr 2014 ist ein Umsatzwachstum auf 450 bis 470 Millionen Euro für die fortgeführten Geschäftsbereiche geplant.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) und vor Sondereffekten der fortgeführten Geschäftsbereiche verbesserte sich auf 4,6 Millionen Euro, nach -1,9 Millionen Euro 2012. Das Ergebnis beeinflussten Restrukturierungskosten in Höhe von 33,5 Millionen Euro. Der Anstieg resultierte aus der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Optimierungsprogramm ‚Shape‘ und des in 2013 gestarteten Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammes ‚New Kontron‘. Nach diesen Einmaleffekten beläuft sich das ausgewiesene Ebit der fortgeführten Geschäftsbereiche auf -29 Millionen Euro nach -24,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

„Wir haben 2013 ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung angestoßen, das wie erwartet das Ergebnis belastet hat. Unsere ersten Erfolge der ‚New Kontron‘-Maßnahmen zeigen aber, dass wir damit die richtige Entscheidung getroffen haben: so stieg unsere Bruttomarge wieder über 25 %“, sagt Rolf Schwirz, Vorstandsvorsitzender bei Kontron.