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Das automatische Konzentrationsmesssystem Eye von Zestron.
Auf der SMT-Messe stellte Zestron sein Konzentrationsmesssystem „Eye“ mit einer Live-Demo vor. Freya Petersen, Junior Product Manager, und Ralf Hoeckle, Geschäftsführer von Zestron, freuten sich über den regen Zuspruch und die positive Resonanz an dem son

Dieses Problem veranlasste Zestron dazu, sein Produktangebot um ein elektronisches Konzentrationsmessgerät zu ergänzen,das ZESTRON EYE. Es kann einfach in den Reinigungskreislauf einer Reinigungsanlage integriert werden und lässt sich mit minimaler Einweisung bedienen.

Herkömmliche Inline-Messmethoden wie die Bestimmung des Brechungsindex sind kaum geeignet, weil sie für heutige Anforderungen viel zu ungenau und als optisches Verfahren extrem schmutzempfindlich sind. Bei dem digitalen Instrument handelt es sich nur um einen Baustein, denn Prozesstransparenz ist gewünscht und Traceability ist notwendig. Dafür braucht der Anwender automatische Messungen die dem Produktions-Lot zugeordnet werden können. Diese liefert das System einfach und falls gewünscht im Sekundentakt. Das ist auch der entscheidende Vorteil gegenüber den Testkits für manuelle Messungen, die Zestron ebenfalls anbietet. Diese sind ebenfalls sehr genau, liefern aber weder Echtzeitmessung noch automatisiertes Datenprotokoll. Eine automatische Messung spart dem Anwender Kosten weil Unter- oder Überdosierung vermieden werden.

Schwankungen im Bad

Bei jedem Reinigungsprozess gibt es Schwankungen, und damit verbunden Qualitätsunterschiede beim Output. Die Schwankungen sind prozessbedingt und können nicht ausgeschlossen werden; geeignete Überwachung kann jedoch dabei helfen, die negativen Folgen zu vermeiden. Das könnte den Bedürfnissen der Kunden entgegenkommen, ist der Reinigungsprozss für viele Kunden doch eher ein „Nebenkriegsschauplatz“, der häufig nicht die notwendige Pflege erfährt. Die automatisierte Überwachung kann die Badpflege mit minimalem Operatoraufwand vereinfachen.

Das akustische Messverfahren 3P, das im EYE zum Einsatz kommt, misst statt einem Messwert  drei. In Verbindung mit einem „Fingerabdruck„ jedes Reinigers erhöht dies die Genauigkeit und schafft eine hohe Schmutztoleranz, die mit optischen Verfahren nicht möglich wäre. Die Präzision des Messinstruments hilft nicht nur bei der sauberen Einhaltung von Grenzwerten, sondern kann auch Kosten sparen. Immerhin lassen sich die Bäder unter Umständen länger verwenden, wenn die Konzentrationen ständig unter Kontrolle sind. In diesem Zusammenhang ist bei entsprechender Systemintegration natürlich auch eine direkte Ansteuerung der Reinigerkonzentration möglich.

Generell eignet sich das Messgerät für diverse Einsatzvarianten. Durch die kompakte Bauweise und die einfache Bedienung ist es im Grunde in jede Anlage nachrüstbar. Es ist für alle Reiniger vorkalibriert und der Wechsel von einem Reiniger zu einem anderen ist per Knopfdruck möglich.