„Unser Vorteil ist, dass wir im Vergleich zu Großunternehmen wesentlich flexibler und schneller agieren können.“ Michael Reiter (links) , Deutschman Automation und Siegfried Müller, Geschäftsführer MB Connect Line.

„Unser Vorteil ist, dass wir im Vergleich zu Großunternehmen wesentlich flexibler und schneller agieren können.“ Michael Reiter (links) , Deutschman Automation und Siegfried Müller, Geschäftsführer MB Connect Line. Deutschmann Automation

Wer Industrie 4.0 und IoT umsetzen will, braucht vor allem eine flexible Kommunikationsanbindung und eine Lösung zum Sammeln und Auswertung der Daten aus den verschiedensten Quellen, kurz: ein Datenportal.

Die mittelständischen Unternehmen Deutschmann Automation, Spezialist für industrielle Datenkommunikation, und MB connect line, Anbieter von Fernwartungslösungen, haben jeweils auf diesen Gebieten entsprechendes Know-how, das sie jetzt im Rahmen der strategischen Partnerschaft bündeln. „Unser Ziel ist die Entwicklung und Fertigung von Schlüsselprodukten und Lösungen für Industrie 4.0-Anwendungen“, erklärte Michael Reiter, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb von Deutschmann Automation.

Deutschmann Automation entwickelt und fertigt seit zwei Jahrzehnten Protokollkonverter, Feldbus- und Industrial Ethernet Gateways sowie Embedded-Lösungen mit passenden Entwicklungswerkzeugen. MB connect line ist Experte für Lösungen zur Fernwartung von Maschinen, Anlagen über Internet. Kernprodukt ist die zentrale Remote-Service-Plattform mbConect24. „Dank der Partnerschaft mit Deutschmann Automation werden wir unsere Fernwartungslösung nach unten Richtung Feldebene erweitern, um unsere Kunden bei der Umsetzung von Industrie 4.0 noch besser zu unterstützen“, betonte Siegfried Müller geschäftsführender Gesellschafter von MB connect line.

Die Unternehmen wollen die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Zukunftsmärkte und die vielfältigen Anforderungen der Kunden erfüllen. Im Mittelpunkt steht eine sichere Datenkommunikation in der vernetzten Industrie, zum Beispiel um die Feldbus-Welt mit dem Internet zu verbinden. Mit dem ersten Produkt ist bereits 2016 zu rechnen. „spätestens zur SPS IPC Drives“, präzisiert Reiter.

Ein wesentlicher Punkt für beide Unternehmen ist ‚Made in Germany‘, „ein Prädikat, das nach wie vor im In- und Ausland eine bedeutende Rolle spielt“, so Müller