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Detail eines einetagigen Laminators.
Laminator mit dreistufigem Prozess inklusiver aktiver Kühlung.

Mit den erfolgreich absolvierten Funktions- und Produktionstests des zweistöckigen Etagenlaminators komplettiert Schmid seine neue Generation von Modullinien für die automatisierte Modulherstellung um einen weiteren Kernprozess.

Dieser Laminationsprozess wurde in Kooperation von Schmid und Lauffer entwickelt und vereint optimal das Know-how beider Hersteller. Das neuartige Konzept basiert einerseits auf der mehrfach patentierten Membranlos-Technologie von Schmid und andererseits auf der langjährigen Erfahrung in der Pressen- und Laminiertechnik der Firma Lauffer, welche zudem exklusiv die speziell entwickelten Laminieranlagen liefert.

Der Verzicht auf die Membran ermöglicht Einsparungen bei den Betriebs- und Wartungskosten von mehreren zehntausend Euro pro Jahr. Der zeitaufwendige Membranwechsel entfällt, womit die Uptime des Systems signifikant erhöht wird.

Die Etagenbauweise dieser neuen Laminatoren ermöglicht beidseitiges gleichmäßiges Einbringen von Wärme in Glas-Glas- und Glas-Folie-Solarmodule mit einer bis dato auf vergleichbaren Systemen nicht erreichten Temperaturhomogenität von +/-1 °C. Im Ergebnis erreicht man dadurch eine deutlich reduzierte Prozessdauer im Vergleich zu herkömmlichen Membran-Laminatoren; somit gehören Prozesszeiten von unter siebeneinhalb Minuten ab sofort zum neuen Standard für die Glas-Folie-Modulproduktion. Dieser Laminationsprozess eröffnet zudem weitere Potentiale für eine deutliche Reduktion der Prozesszeiten mit geeigneten Folien.

Die aktuell fertiggestellte, auf 60 MW ausgelegte Anlage wurde vor wenigen Tagen an einen italienischen Kunden aus geliefert. Das nächste Großprojekt – ein auf eine Linienkapazität von 120 MW ausgelegter Laminator mit 4-Etagen – steht bereits in den Startlöchern und wird im Herbst bei einem weiteren Anwender in Kanada installiert.