„Vielen kleinen und mittleren Unternehmen sind die Kosten- und Effizienzvorteile durch Auto-ID-Technologie überhaupt nicht bekannt“, erklärt Alexander Hamm, Business Development Manager bei Cipherlab. (Bildquelle: Cipherlab)

„Vielen kleinen und mittleren Unternehmen sind die Kosten- und Effizienzvorteile durch Auto-ID-Technologie überhaupt nicht bekannt“, erklärt Alexander Hamm, Business Development Manager bei Cipherlab. (Bildquelle: Cipherlab)

Der Auto-ID-Spezialist Cipherlab startet eine Kooperation mit dem Institut für Geschäftsprozessmanagement und IT (Gemit) der Hochschule Niederrhein. Im Rahmen des Projekts „RFID Application and Support“ (R.A.A.S.) für die Regionen Rhein-Maas-Nord und Rhein-Waal hilft die Kooperation kleinen und mittelständischen Unternehmen beim Einsatz und der Einbindung von erprobten RFID-Technologien, um Geschäftsprozesse zu verbessern. Unternehmen, die außerhalb des geförderten Gebietes liegen, fördert das Land Nordrhein-Westfalen durch sogenannte Innovationsgutscheine. Dadurch werden Investitionsberatungen, Forschung und Entwicklung für neue Produktionsverfahren, Produkte und Dienstleistungen unter bestimmten Voraussetzungen mit Landesmitteln gefördert.

Cipherlab unterstützt das Projekt durch Technologie und Expertise: „Es geht hier nicht um Technologien aus dem Elfenbeinturm, sondern um ganz konkrete Verbesserungen in den Abläufen. Wir sehen das im täglichen Geschäft: Vielen kleinen und mittleren Unternehmen sind die Kosten- und Effizienzvorteile durch Auto-ID-Technologie überhaupt nicht bekannt“, erklärt Alexander Hamm, Business Development Manager bei Cipherlab. Ein wesentlicher Baustein des Projekts ist das Anwendungszentrum in den Räumen der Gemit, in denen typische Prozesse und Anwendungen für kleine und mittlere Unternehmen nachgestellt werden. Darüber hinaus wird es für interessierte Unternehmen kostenfreie Beratungsleistungen geben. Das Projekt konzentriert sich dabei auf eine Reihe von Branchen, für die die RFID-Technologie große Effizienzvorteile mit sich bringt: Agrobusiness, Textil, Gesundheitswesen, Food, Logistik und Produktion.

„Wir wollen den Unternehmen die Angst vor neuen Technologien nehmen“, fasst Prof. Dr. Wilhelm Mülder, Leiter des Gemit-Instituts, die wesentlichen Ziele zusammen. „Dazu ist es notwendig, dass wir RFID einfach implementierbar machen. Wir setzen dazu stark auf Standardisierung und sogenannte Copy-Cat-Projekte, die sich ohne große Anpassung in unterschiedlichen Unternehmen integrieren lassen. Aber auch die Beratung vor Ort spielt eine große Rolle: Zu Beginn des Projektes sind insgesamt 100 Firmenbesuche eingeplant, auf denen wir uns die lokalen Gegebenheiten im Detail ansehen können.“ Machbarkeitsstudien sowie Business Cases runden das kostenfreie Beratungs- und Informationsangebot ab.

916iee0910