Aus der im letzten September bekannt gegebenen Kooperation zwischen Merck KGaA und Schiller Automation GmbH & Co. KG ist ein neues Konzept zur Kantenisolierung entstanden. Schiller stellte nun erstmalig den Prototypen der neuartigen Anlage der Öffentlichkeit vor. Die vollautomatische Maschine zur Kantenisolierung von kristallinen Siliziumzellen verwendet ein Produkt aus dem Ätzpastensortiment von Merck – Isishape Solaretch SiD.

Gegenüber den herkömmlichen Methoden zur Kantenisolation – insbesondere der flächig-nasschemischen und der Laserisolation – bietet das von Merck und Schiller konzipierte Verfahren zahlreiche Vorteile. Isishape lässt sich auf der Rückseite des Wafers schnell und präzise auftragen.

Schiller hat innerhalb des Kooperationsprojektes seine langjährige Erfahrung in Herstellungsprozessen eingebracht und zusammen mit Merck einen stabilen und zuverlässigen Prozess entwickelt. Hierbei wurde das Hauptaugenmerk auf die Reduzierung der Gesamtproduktionskosten pro Watt, d.h. auf eine hohe Produktivität und Ausbeute, gelegt.