Kuka legt stabile vorläufige Zahlen für das Jahr 2013 vor. Umsatz steigt im 2 %.

Kuka legt stabile vorläufige Zahlen für das Jahr 2013 vor. Umsatz steigt im 2 %.Kuka

Die vorläufigen Umsatzerlöse von Kuka stiegen im Jahr 2013 auf 1,8 Milliarden Euro und lagen um 2 % über dem Vorjahreswert. Dabei erzielte der Geschäftsbereich Robotics Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt 754,1 Millionen Euro; ein Plus von 1,5 % gegenüber dem Vorjahr (2012: 742,6 Millionen Euro). Der Geschäftsbereich Systems verbuchte Umsatzerlöse in Höhe von 1 Milliarde Euro. Das entspricht einem Plus von 2 %.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 120,4 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden (2012: 109,8 Millionen Euro). Die Ebit-Marge verbesserte sich 2013 von 6,3 % im Jahr 2012 auf 6,8 %. Vor allem der Geschäftsbereich Systems trug zu dieser Entwicklung bei. Der Geschäftsbereich Robotics erzielte ein Ebit in Höhe von 77,1 Millionen Euro und lag um 3,9 % unter dem Vorjahresrekord von 80,2 Millionen Euro. Die Ebit-Marge ging bei Robotics leicht von 10,8 % im Geschäftsjahr 2012 auf 10,2 % im Berichtsjahr zurück. Die Gründe dafür lagen hauptsächlich in den höheren Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung sowie in dem Aufbau weiterer Mitarbeiter für die General Industry. Der Geschäftsbereich Systems erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Ebit von 60,8 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahrswert von 47,7 Millionen Euro stieg das Ebit um 27,5 %. Die Ebit-Marge konnte von 4,7 % im Vorjahr auf 5,8 % im Jahr 2013 gesteigert werden. Der Anstieg bei Kuka Systems war überwiegend auf ein verbessertes Prozessmanagement, dem gestiegenen Anteil der Wertschöpfung aus Ländern mit niedrigerer Kostenstruktur sowie der hohen Auslastung aufgrund der guten Nachfrage zurückzuführen.

Stabile Auftragslage verheißt Gutes für 2014

Die Auftragseingängelagen lagen im abgeschlossenen Jahr mit einem Wert von 1,9 Milliarden Euro auf stabil hohem Niveau, auch wenn dies gegenüber dem Rekordwert aus dem Vorjahr ein leichter Rückgang um knapp 0,4 % ist. Der Geschäftsbereich Robotics blieb mit 793,5 Millionen Euro um 1,2 % unter dem Vorjahreswert von 803,1 Millionen Euro. Dabei summierten sich die Aufträge aus der Automobilindustrie im Jahr 2013 auf 318,3 Millionen Euro und lagen damit 14,2 % unter dem Vorjahreswert in Höhe von 371 Millionen Euro. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr hängt überwiegend mit den Investitionszyklen der Modelleinführungen bei den Kunden zusammen.

Im Bereich der General Industry erzielte Robotics Auftragseingänge in Höhe von 330,9 Millionen Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 12,2 % (2012: 294,9 Millionen Euro). Besonders der Gewinn des großen Rahmenvertrags von Siemens Healthcare wirkte sich hier positiv aus. Die Auftragseingänge im Bereich Service stiegen im abgelaufenen Jahr um 5,2 % auf 144,3 Millionen Euro (2012: 137,2 Millionen Euro). Auch der Geschäftsbereich Systems erzielte im abgelaufenen Jahr einen hohen Auftragseingang. Unterstützt durch die starke Nachfrage aus der Automobilindustrie verzeichnete der Bereich in 2013 einen Auftragseingang in Höhe von 1,1 Milliarden Euro, der nur 0,3 % unter dem Vorjahreswert lag. 

Der vorläufige Auftragsbestand des Konzerns erreichte zum Jahresende 2013 einen Wert von 991,6 Millionen Euro. Gegenüber dem Stichtagswert des Vorjahres bedeutete dies einen Anstieg um 9 % (31. Dezember 2012: 909,4 Millionen Euro). Dabei verfügte Robotics, ohne die Berücksichtigung von Rahmenverträgen aus der Automobilindustrie, zum Jahresende über einen Auftragsbestand von 280,7 Millionen Euro (+12,9 %) und Systems von 714,4 Millionen Euro (+7,3 %). Entsprechend ist für eine hohe Auslastung im laufenden Geschäftsjahr gesorgt.