Laut Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie (GKV) steuerten Kunststoffverpackungen und technische Kunststoffprodukte am meisten zum Wachstum bei. Belastend wirkte sich die ungünstige Entwicklung bei Baubedarfsartikeln und baunahen Halbzeugen aus. Die Menge der verarbeiteten Kunststoffe bewegte sich im Jahr 2015 mit 13,6 Millionen Tonnen auf dem Niveau des Vorjahres. Einen leichten Zuwachs verzeichnete die Zahl der Beschäftigten der Branchenbetriebe, die um 1,6 % auf 316  000  wuchs, wie Verbandspräsident Dirk Westerheide bekanntgab.

2015 beeinträchtigten die zeitweise stark schwankenden Rohstoffpreise, insbesondere von Polyethylen und Polypropylen, die Geschäftsentwicklung. Viele Branchenbetriebe füllten daher ihre Lager, um lieferfähig zu bleiben.

Die Stimmungslage bei den Branchenbetrieben ist trotz des eher moderaten Wachstums im vergangenen Jahr zu Beginn des Jahres 2016 weiterhin verhaltenen optimistisch. Technologische Impulse könnten von der weltgrößten Messe der Kunststoffindustrie, der K 2016 ausgehen, die vom 19. bis 26. Oktober 2016 in Düsseldorf stattfindet, so der GKV.