Die Kunststoffverpackungsbranche startet dynamisch ins Jahr 2017.

Die Kunststoffverpackungsbranche startet dynamisch ins Jahr 2017. IK

Entsprechend der positiv bewerteten Wirtschaftslage fällt die Einschätzung für die Umsatz und Exportentwicklung in den ersten drei Monaten 2017 zuversichtlich aus. Über die Hälfte der Befragten erwartet in den nächsten Wochen gleichzeitig einen Anstieg der Rohstoffkosten. Das wird aus Sicht der Unternehmen auch bei Verpackungen zu entsprechenden Preisanpassungen führen.

Das große Engagement der Kunststoffverpackungsbranche beim Thema Nachhaltigkeit prägt auch 2017 die unternehmerischen Entscheidungen. Immerhin 80 % der Firmen wollen in diesem Jahr weitere Investitionen im Bereich Energieeffizienz tätigen und damit unter anderem ihre Klimabilanz weiter verbessern.

Steigende EEG-Umlage als Kostenfaktor

Allerdings werden diese Anstrengungen aus Sicht der IK die 2017 weiter steigenden Energieabgaben kaum abfedern können. Dies betrifft vor allem die EEG-Umlage, die in diesem Jahr den Rekordwert von 6,88 Cent/kWh erreicht.

Der Verband kritisiert in diesem Zusammenhang die unzureichenden Maßnahmen der Bundesregierung. „Das planwirtschaftliche Subventionsmodell bei den erneuerbaren Energien muss endlich durch eine marktwirtschaftliche Ausrichtung abgelöst werden“, fordert IK Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn, „das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) würde damit überflüssig.“ Entsprechende Maßnahmen wird die Vereinigung auch im Rahmen des diesjährigen Bundestagswahlkampfes einfordern.